DOS-Dosen

16.02.1979

Kurz nach der Ankündigung der 4300-Rechner hatte sich Trauerwein zu entscheiden: Abwarten oder TEEfahren? - zur Labor-Demo in Böblingen.

Was nämlich vor dem 31. Januar über die hiesige IBM-DV-Geschäftsstelle durchgesickert war, ließ kein endgültiges Urteil zu.

Einfach zu installieren sollten die E-Dinger sein, auch pflegefreundlich im Softdesign - von wegen "Load-and-Go"-Programme und so.

Höchst verdächtig, diese Verkaufsargumentation - und dazu "schweres" Wasser auf die Mühlen unserer Fachabteilungsfürsten.

Nachdem er jedoch die IBM-Babies in ihrer Geburtsklinik krähen hörte, ist S. T.

bemerkenswert ruhig: Mit diesen Maschinchen samt "DOS in Dosen" wird jedenfalls keine neue Verschwörung gegen uns System-Experten eingeläutet.

Nicht mal meine 360-Uralt-Programme muß ich wegschmeißen - so "revolutionär" ist der (die) neue Anwendungs-Mode.

Sollen die Benutzer-Manager doch ruhig glauben, der Konflikt mit der DV-Elite wäre beigelegt - die haben einfach die IBM-Produktphilosophie nicht kapiert.

Trauerwein versteht eines nicht: Was hat sich IBM bei den Bezeichnungen 4331 und 4341 gedacht?