Word, Excel, Powerpoint

Dokumente konvertieren in OpenOffice

10.02.2014
Von Thomas Joos

OpenXML/ODF Translator - OpenSource-Tool für die Konvertierung

Durchführen der Konvertierung in OpenOffice/LibreOffice.
Durchführen der Konvertierung in OpenOffice/LibreOffice.
Foto: Thomas Joos

Mit dem kostenlosen OpenXML/ODF Translator (http://sourceforge.net/projects/odf-converter/files) können Sie in der Befehlszeile Microsoft Office-Dokumente zu OpenOffice-Dokumente konvertieren. Der Vorteil des Tools ist, dass es auch die neuen Formate ab Office 2007 versteht und Dateien auch in einer Stapelverarbeitung umwandeln kann. Das Tool benötigt das .NET Framework 2.0 (http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?familyid=0856eacb-4362-4b0d-8edd-aab15c5e04f5&displaylang=de) auf dem Rechner, sowie ein installiertes Office XP, 2003 oder 2007. Die Syntax des Tools ist:

OdfConverter.exe /I <Quell-Pfad oder Dateiname> [/O <Ziel-Pfad oder Dateiname>] [/<Optionen>]

Über die Optionen stehen noch weitere Möglichkeiten zur Verfügung, die Umwandlung zu steuern. In der Datei Readme.txt im Verzeichnis des Tools sehen Sie alle Optionen und deren Auswirkung. Informationen zu den einzelnen Funktionen finden Sie auf der Seite http://odf-converter.sourceforge.net/features.html.

Analysieren des Netzwerks für zu konvertierende Dokumente

Konfigurieren von offscan.exe über die Konfigurationsdatei offscan.ini.
Konfigurieren von offscan.exe über die Konfigurationsdatei offscan.ini.
Foto: Thomas Joos

Damit Sie überhaupt wissen, welche Dokumente es in Ihrem Netzwerk gibt, können Sie mit Tools die Freigaben und PCs nach entsprechenden Dokumenten scannen lassen. Zur Analyse stellt Microsoft die Office Migration Planning Manager (OMPM)-Suite kostenlos zur Verfügung. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc179179.aspx. Mit dieser Sammlung von Befehlszeilentools, können Sie die Computer und Freigaben im Netzwerk auf Office-Dokumente durchsuchen, sodass Sie einen Überblick erhalten, welche Dokumente es überhaupt gibt, die Sie konvertieren wollen.

Erfahrungsgemäß ist die Anzahl an Dokumenten so groß, dass Sie in den wenigsten Unternehmen sinnvolle Informationen durch das manuelle Durchsuchen erhalten. Nach dem Herunterladen und Entpacken der Sammlung starten Sie den Scanvorgang über das Programm Offscan.exe. Die entsprechenden Einstellungen nehmen Sie zuvor in der Datei Offscan.ini vor. Beide Dateien befinden sich im Unterverzeichnis \Scan des OMPM-Installationsordners.

Anzeigen der Logdatei des Scanvorgangs.
Anzeigen der Logdatei des Scanvorgangs.
Foto: Thomas Joos

Um einen Rechner zu scannen, starten Sie einfach offscan.exe. Wenn Sie den Scanner von einer zentralen Freigabe starten wollen, kopieren Sie das OMPM in diese Freigabe. Bearbeiten Sie anschließend die Konfigurationsdatei Offscan.ini. Die Optionen FoldersToScan und FoldersToExclude in der Datei Offscan.ini legen fest, welche Orte im Netzwerk das Tool durchsuchen sollen. Alle Optionen der Datei finden Sie auf der Seite http://technet.microsoft.com/de-de/library/ff602186.aspx.

Sie legen über die Datei auch fest, in welchem Verzeichnis und welcher Datei das Scanergebnis mit den gefundenen Dokumenten liegen soll. Geben Sie hier nichts an, verwendet das Tool das Verzeichnis C:\OMPM. Haben Sie einmal einen Scanvorgang durchgeführt, startet dieser für den entsprechenden Rechner nicht erneut. Wollen Sie einen erneuten Scanvorgang starten, setzen Sie in der Datei Offscan.ini die Option RunID auf eine neue Nummer. Jeden Scanvorgang speichert das Tool in einer eigenen Logdatei. In dieser finden Sie die Verzeichnisse und Dateien, in denen sich Office-Programme befinden.