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dmmv lehnt Empfehlung zur Ad-Impressions-Definition ab

03.11.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Vor einigen Tagen haben sich führende deutsche Medienverbände (BDZV, VDZ und VPRT) auf einen neuen Standard bei der Messung von Online-Werbung geeinigt. Für die Preise soll nicht mehr die Reichweite der Medien ausschlaggebend sein, sondern die Anzahl der Sichtkontakte mit den Anzeigen, die sogenannten "AdImpressions". (CW-Infonet berichtete.) Der deutsche Multimedia Verband (dmmv)weist nun diese Empfehlungen als nicht marktgerecht zurück. Der Vorschlag würde weder die Erfahrungen der vergangenen Monate noch die technischen Möglichkeiten und die Bedürfnisse des Marktes widerspiegeln. Als Meßgröße schlägt der Verband nun die "Ad Requests" vor. "Wenn ein Werbemittel von einem Werbeträgerserver oder dem Server seines Agenten angefordert wird, so wird diese Abfrage in einem Log-File des Werbeträgerservers oder dem seines Agenten protokolliert und somit als 'Ad Request' gezählt." Im Unterschied zum VDZ-Vorschlag würde auf einengende Layout-Vorschriften oder die Nutzung von oftmals problematischen Javascript-Konstrukten verzichtet.