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Divine übernimmt Deutschlandgeschäft von Marchfirst

07.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Chikagoer Software- und Servicefirma Divine hat sich die deutsche Division des insolventen amerikanischen Internet-Dienstleisters Marchfirst einverleibt. Divine werde einen Großteil der vorhandenen Vermögensbestände sowie das Recht auf die Fortführung der Geschäftstätigkeit mit den bestehenden Kunden von Marchfirst Deutschland übernehmen, teilte das Hamburger Unternehmen gestern mit. Nach Abschluss der Akquisition werde die neu entstandene Divine GmbH, mit den Standorten Hamburg und München, als 100-prozentige Tochter der Divine Inc. operieren. Alle derzeit 140 Mitarbeiter werden laut Marchfirst-Sprecherin Sonja Weber in das neue Unternehmen übernommen. Einen Kaufpreis nannte sie nicht. Divine hat bereits 18 Niederlassungen des mittlerweile völlig zerschlagenen Marchfirst-Konzerns in den USA und Kanada übernommen.