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Divine kauft Teile von Marchfirst

02.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das schwer angeschlagene Internet-Beratungsunternehmen Marchfirst wird einen Teil seiner Niederlassungen an die Softwarefirma Divine für rund 120 Millionen Dollar verkaufen. Divine übernimmt außerdem 2100 der insgesamt 7000 Mitarbeiter. Wieviele der restlichen Marchfirst-Angestellten ihren Job verlieren werden, blieb unklar. In der vergangenen Woche kursierten Gerüchte, wonach der Web-Consultant bis zu 50 Prozent der Belegschaft entlassen könnte (Computerwoche online berichtete).

Ebenfalls arg gebeutelt ist der Marchfirst-Konkurrent Organic. Die Web-Beratungsgesellschaft steht mit der Werbeagentur BBDO Wordwide und deren US-Marketing-Abteilung @tmosphere in Verhandlungen über eine strategische Allianz. Die Partnerschaft könnte die derzeit wacklige finanzielle Situation von Organic möglicherweise stabilisieren. In der vergangenen Woche hatte das in San Franzisko ansässige Unternehmen bekanntgegeben 300 Mitarbeiter (35 Prozent der Belegschaft) auf die Straße zu setzen. Organic hofft darauf, mit dieser Maßnahme jährlich 50 Millionen Dollar einsparen zu können (Computerwoche online berichtete).