IT-Manager wetten

Digitalisierung: Das Daten-Management macht den Unterschied

11.04.2018
Von Peter Jürging
Peter Jürging, Head of Corporate IT, Hoyer Group Internationale Fachspedition, wettet, dass in fünf Jahren eine signifikante Effizienzsteigerung in der Logistik eine weitreichende Offenlegung von Daten notwendig macht.
Peter Jürging, Head of Corporate IT, Hoyer Group Internationale Fachspedition
Peter Jürging, Head of Corporate IT, Hoyer Group Internationale Fachspedition
Foto: Hoyer

Die Digitalisierung ist als Thema und Technologie in der Logistik von herausragender Bedeutung. Die Transport- und Logistikunternehmen arbeiten heute intensiv an der Ausstattung ihrer Flotten und Hubs mit aktiven IoT-Komponenten. Gleichzeitig entstehen Internet-Plattformen aus der Start-up-Szene heraus, die versuchen, ein disruptives Element in den Markt zu bringen oder zumindest ergänzende Services zu platzieren, die wesentlich vom Daten-Management leben und weniger von der physischen Ausführung von Mengensteuerung, Transport und Lagerung.

Der zukünftige Erfolg eines Logistikunternehmens wird stark von diesem Daten-Management bestimmt sein und in der Verknüpfung von Unternehmensdaten zu relevanten Daten außerhalb des eigenen Kontrollbereichs liegen.

Ein Blick auf Transport- und Logistikplattformen macht schnell klar, dass dort auf eine hohe Datenqualität bei den Teilnehmern gesetzt wird, parallel aber eine multiple Duplizierung von Daten entsteht, die letztlich widerspruchsfrei zum Ursprung stehen müssen und gleichzeitig eine Verbindlichkeit gegenüber dem Leistungsempfänger darstellen.

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Eine wesentliche Herausforderung, die sich allen Beteiligten stellt, besteht in einer dauerhaft verlässlichen Datenqualität, die durch standardisierte Prozesse und fehlerfreie Technologie bestimmt wird. Darüber hinaus fordert eine effiziente nationale und globale Logistik eine weitreichende Datentransparenz, die heute nur in seltenen Ausnahmen und dann meist nur bilateral zwischen den Geschäftspartnern vereinbart wird.

Wem gehören die Daten?

In einer vielfach vernetzten Logistikwelt und in Anlehnung an die im Consumer-Bereich omnipräsente Thematik des Datenschutzes stellt sich zunächst die Frage, welcher Partei zu welchem Zeitpunkt eigentlich die Daten gehören. Im Zuge der Transportauftragsausführung vom Auftragseingang bis zur Rechnungsstellung ist noch nachvollziehbar, dass jede beteiligte Partei während des Ablaufs ihren eigenen Nutzen aus allen Daten ziehen sollte.

Zusätzlich stehen die Daten aber in Herstellerdatenbanken, Plattformen, EDI-, ERP- und Transport-Management-Systemen vielfach dupliziert zur Verfügung, geliefert von den Systemen und Internet-of-Things-Komponenten, die am Transport oder an dem Logistikprozess insgesamt beteiligt waren.

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Foto: cio.de

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