Server für alle Anwendungsfälle

Digitalisierung braucht intelligente Computing-Produkte

18.09.2020
Anzeige  Server sind nach wie vor die treibende Kraft in der IT. Sie sorgen dafür, dass Unternehmen die wachsenden Datenmengen schnell und effizient verarbeiten können. Immer wichtiger wird allerdings, dass sie mit intelligente Funktionen helfen, die Betriebskosten zu reduzieren.
Digitalisierung braucht intelligente Computing-Produkte
Digitalisierung braucht intelligente Computing-Produkte
Foto: PopTika - shutterstock.com

Neue Technologien wie KI, IoT, 5G und Bio-Technologie verändern alle Facetten unserer Gesellschaft. Zunehmende Vernetzung in allen Bereichen erlaubt die Erfassung bisher nie gekannter Datenmengen über Sensoren und IT-Systeme. Mit ihrer Auswertung wollen Unternehmen und Behörden gleichermaßen neue Geschäftsmodelle beziehungsweise Dienste entwickeln - entweder um sich im Wettbewerb zu behaupten oder um mit begrenzten Ressourcen die Verwaltung besser zu organisieren und bürgerfreundlicher zu gestalten.

Rechenzentren sind unverzichtbar für die Digitalisierung. Intelligente Server wie aus der Reihe „Intelligent FusionPro“ von Huawei sorgen dafür, dass sie sich effizient und mit geringem Aufwand betreiben lassen.
Rechenzentren sind unverzichtbar für die Digitalisierung. Intelligente Server wie aus der Reihe „Intelligent FusionPro“ von Huawei sorgen dafür, dass sie sich effizient und mit geringem Aufwand betreiben lassen.
Foto: Huawei

Auch wenn viele Faktoren eine Rolle spielen - Motor dieses Entwicklungsschubs ist immer noch die verfügbare Rechenleistung. Die Digitalisierung kann nur fortschreiten, wenn auch die im Hintergrund verfügbare Rechenleistung weiter ausgebaut wird. Daher steigen die Anforderungen an die Server-Infrastruktur stetig, sowohl hinsichtlich der Leistungsfähigkeit als auch der Flexibilität.

Gleichzeitig gilt es für die Verantwortlichen, die Kosten nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch während des Betriebs im Blick zu haben. Dabei hilft es erheblich, wenn der Server-Hersteller nicht nur Standard-Technologien kombiniert, sondern mit eigenentwickelten Angeboten einen Zusatznutzen schafft.

Huawei kann dies aufgrund seiner umfangreichen, eigenen Forschungs- und Entwicklungsressourcen besonders gut. Im Server-Bereich kommt das auf mehreren Ebenen zum Tragen. Zum einen bei der eigenentwickelten Hardware sowie den Softwarefunktionen zur Optimierung der x86-basierenden Servern der Reihe "Intelligent FusionServer Pro", zum anderen bei den eigenentwickelten Prozessoren und Boards der ARM-basierenden Server und schließlich auch bei der KI-Computing-Plattform "Atlas", die auf dem ebenfalls von Huawei selbst entwickelten KI-Prozessoren Ascend 310 und Ascend 910 basiert und mit dem AI-Computing-Framework MindSpore eine Grundlage für eine Vielzahl künftiger KI-Anwendungsfälle bildet.

X86-Server von Huawei

Huawei begann bereits 2002 mit der Forschung und Entwicklung von Servern. Der Schwerpunkt zunächst darauf lag, branchenspezifische Probleme zu lösen und Kundenanforderungen zu erfüllen. Das kontinuierliche Engagement für Innovationen in den vergangenen 18 Jahren hat inzwischen eine breite Palette ausgereifter Lösungen hervorgebracht und Huawei zu einem führenden Unternehmen der Computerbranche gemacht.

Der Gartner-Bericht 2019 zum weltweiten Server-Markt bestätigte die Stärke von Huawei. Dem Bericht zufolge lag Huawei bei der Auslieferung von 4-Socket-Rack-Servern 2019 weltweit an der Spitze der Branche. Huawei liefert demnach 670.000 Stück Rack-Server aus. Das waren 14,73 Prozent mehr als im Vorjahr und entsprach laut Gartner Rang drei auf dem Weltmarkt.

Im Bereich der x86 Server arbeitet Huawei seit über 18 Jahren mit Intel zusammen. Die x86-Plattform wurde im vergangenen Jahr aktualisiert und nun Intelligent FusionServer Pro. Den Zusatz "Intelligent" haben sich die neuen Modelle dadurch verdient, dass Huawei serienmäßig auf dem Mainboard und in den eigenentwickelten Komponenten eigene Chips verbaut hat. Sie sorgen im Zusammenspiel dafür, dass SSD, NVMe und Netzwerkkarte effizienter und mit höherem Durchsatz arbeiten. Da sie perfekt aufeinander abgestimmt sind, werden so auch Engpässe vermieden, die ansonsten oft durch eine Kombination von Komponenten unterschiedlicher Anbieter entstehen.

Netzwerkkarten und Fibre Channel Host Bus Adapter basieren auf dem Multiprotokoll-Schnittstellen-Chip Hi1822 und in jeder SSD und NVMe sorgt der Controller-Chip Hi1812E für einen höheren Durchsatz. Wichtig für den effizienten und ressourcenschonenden Betrieb ist der BMC-Chip (Baseboard Management Controller) Hi1710. Darauf wird das Embedded Server-Verwaltungssystem iBMC ausgeliefert. Es ist in jedem Intelligent FusionServer Pro mit allen Features enthalten und muss nicht erst durch Kauf und Erweiterung von Lizenzen nachträglich aktiviert und erweitert werden.

Zu den ab Werk verfügbaren Features gehören unter anderem eine Fehlerdiagnose und -verwaltung (FDM) und die Dynamic Energy Management Technologie (DEMT). Die patentierte FDM-Technologie erreicht eine Fehlerlokalisierungsgenauigkeit von 93 Prozent und sagt ein mögliches Fehlverhalten zum Beispiel bei Lüftern, Platten oder Arbeitsspeicher 7 bis 30 Tage vor seinem Auftreten voraus. Das ebenfalls patentierte DEMT passt den Stromverbrauch der einzelnen Komponenten dynamisch an und reduziert den Energieverbrauch dadurch um 15 bis 30 Prozent, ohne die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Die Server Management Software FusionDirector erlaubt es zudem, bis zu 10.000 Server zentral zu steuern, zu überwachen und mit Firmware-Upgrades zu versorgen.

ARM-basierende Server von Huawei

Zusätzlich hat Huawei mit eine Reihe selbst entwickelter, ARM-basierender Server im Angebot. Sie zeichnen sich durch eigenentwickelte Server-Boards und selbstentwickelte Prozessoren aus.

Einsatzbereiche sind zum Beispiel Open-Source-Projekte im Bereich von Big-Data-Anwendungen.

Hier benötigen die ARM-Server von Huawei nur halb so viele Knoten, wodurch der Stromverbrauch um 33 Prozent reduziert wird. Eine auf 91,6 Prozent erhöhte Speicherauslastung reduziert den Kapazitätsbedarf für Speicherlösungen auf Softwarebasis um 80 Prozent. Und mit der ARM-Turbo-Technologie wird das Abfragen von Daten aus Datenbanken um 53 Prozent beschleunigt und die Transaktionsleistung um 35 Prozent erhöht. Es ist zudem bereits geplant, das Ökosystem der ARM-Architektur zu erweitern und für weitere Anwendungen nutzbar zu machen - eine Entwicklung, die im Markt allgemein zu beobachten ist, beider Huawei aber weit voraus ist.

Huawei-Server für KI und ML

Mit KI lassen sich Datenanalyse, Datenverarbeitung und Entscheidungsfindung erheblich verbessern. Dadurch erhöht sich die Produktionseffizienz und Intelligenz von Unternehmen. Aktuell beobachten viele Unternehmen die Entwicklung erst noch, aber schon 2025 werden einer Prognose von Huawei Global Industry Vision (GIV) zufolge rund 86 Prozent der Unternehmen weltweiten KI nutzen.

Mit der „Atlas 500 AI Edge Station“ ermöglicht Huawei KI-Szenarien am Edge – in Logistik & Transport, bei Videoüberwachung oder im Einzelhandel.
Mit der „Atlas 500 AI Edge Station“ ermöglicht Huawei KI-Szenarien am Edge – in Logistik & Transport, bei Videoüberwachung oder im Einzelhandel.
Foto: Huawei

Angesichts dieser schnellen, aber vielfach noch nicht abzuschätzenden Entwicklung, ist es für Unternehmen wichtig, auf einen Partner zu setzen, der nicht nur ein umfassendes Portfolio in diesem Bereich bieten kann, sondern durch eigene Entwicklungen auch Veränderungen schnell aufgreifen und individuelle Anforderungen berücksichtigen kann. Huawei bietet für Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Maschinenlernen seit vergangenem Jahr die Atlas AI Computing Solution an. Sie kombiniert gängige Computing-Komponenten mit den von Huawei selbst entwickelten AI-spezifischen Prozessoren.

Damit lassen sich unterschiedlichste KI-Szenarien umsetzen, sowohl im Edge als auch im Rechenzentrum, vom Einsatz für Videoüberwachung, im Logistikbereich und im Einzelhandel bis zu hochkomplexen Berechnungen für Deep Learning, in der Weltraumforschung oder der Erdölförderung. Das verfügbare Produkt-Portfolio reicht von der Atlas 500 AI Edge Station bis zum Atlas 900 AI Cluster, in dem Tausende von Ascend-910-Prozessoren zusammengeschlossen werden können und eine Rechenleistung erbringen, die der von 500.000 handelsüblichen PCs entspricht.

Unterstützt wird das Server-Portfolio durch zahlreiche flankierende Angebote. Dazu gehören etwa das von Huawei entwickelte Deep Learning Framework MindSporeund das Huawei-eigene AI-Fabric Network, das intelligente und verlustfreie Vernetzung in Rechenzentren ermöglicht. Damit kann Huawei auch im anspruchsvollen KI-Bereich auf einen eigenentwickelten, kompletten und durchgängigen Hard- und Software-Stack verweisen.

Mit Huawei gut für die Zukunft gerüstet

Niemand weiß genau, was die Zukunft bringt. Sicher ist aber, dass sich Unternehmen mit immer anspruchsvolleren, komplexeren und vielfältigeren Computing-Aufgaben befassen müssen. Die Digitalisierung erfasst alle Bereiche der Wirtschaft und verlangt hohe Flexibilität. Gleichzeitig gilt es, die Anschaffungs- und Betriebskosten in Relation zum Nutzen zu halten.

Dafür ist es von entscheidender Bedeutung, einen Hersteller an seiner Seite zu haben, der über ein ausreichend breites Portfolio und große eigene Entwicklungskapazitäten verfügt und der bereits heute Computing-Produkte anbieten kann, die durch intelligente Funktionen einen Großteil der bisher erforderlichen Verwaltungs- und Wartungsaufgaben reduzieren oder sogar ganz abnehmen. Denn nur damit lassen sich schnell und unkompliziert perfekt abgestimmte Gesamtlösungen realisieren, die immer auf dem Stand der Technik sind - oder ihrer Zeit sogar ein bisschen voraus.

Erfahren Sie hier, wie Huawei auch Ihrem Unternehmen helfen kann, mit intelligenten Computing-Lösungen die digitale Transformation voranzutreiben.