Konkurrenz für Silicon Graphics?

Digital mit Grafik-Server für Spezialeffekte

28.11.1997

Bislang kamen in der leistungshungrigen Trickeffekt- und Entertainment-Branche vor allem Systeme von Silicon Graphics zum Einsatz, auf denen etwa die Sauriersequenzen in "Jurassic Park" oder der vollanimierte Spielfilm "Toy Story" errechnet wurden. Digital hofft nun, einige Kunden zum Umstieg auf die hauseigenen Alpha-Systeme zu bewegen.

Der Rendertower kann bis zu 16 mit 600 Megahertz getaktete Alpha-Prozessoren aufnehmen. Als Betriebssysteme kommen wahlweise Windows NT oder Digital Unix in Frage, jeweils in 64-Bit-Ausführung. Im Prinzip handelt es sich bei der Hardware um die bekannten "Alphaserver 4100", die gekoppelt werden. Grundkonfigurationen sind mit vier CPUs (1 GB Hauptspeicher, 4,3 GB Plattenplatz), acht CPUs (2 GB Arbeitsspeicher, 8,6 GB Festplattenkapazität) sowie 16 Prozessoren (4 GB Hauptspeicher und 17,6 GB Plattenspeicher) lieferbar.

Für Anwender mit besonders hohen Ansprüchen lassen sich darüber hinaus noch mehrere "Rendertower-16"-Systeme zu einem sogenannten Renderplex-Cluster zusammenschließen.