Erster Fehlbetrag seit Gruendung vor 29 Jahren

Digital: Millionenverlust der deutschen Tochter nun amtlich

08.01.1993

"Das Geschaeftsjahr 1992 endete mit einem enttaeuschenden Ergebnis", stellt Hans Wolfgang Dirkmann, neuer Chef von DEC Deutschland, im Geschaeftsbericht fest. Die stagnierende Wirtschaftsentwicklung, verbunden mit einer unguenstigen Kostenstruktur des Unternehmens, aber auch Preisverfall und Margenschwund haetten zu dem deutlichen Fehlbetrag gefuehrt. Der Umsatz blieb mit 1,83 (1991: 1,79) Milliarden Mark nahezu auf Vorjahresniveau.

Nun erfolgt bei der deutschen DEC-Tochter eine umfangreiche Umstrukturierung, der auch zahlreiche Arbeitsplaetze zum Opfer fallen werden. Standen Ende Juni 1992 noch knapp 4800 Mitarbeiter auf der Lohnliste, so sollen es Mitte 1993 nur noch 4000 Angestellte sein.