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Dienstleistungsbranche gilt als Jobmotor

24.02.2006
In der EU sind die Dienstleistungen zum vorrangigen Erwerbszweig geworden, wie aktuelle Zahlen vom Brüsseler Statistikinstitut Eurostat zeigen.

Mehr als zwei Drittel aller Beschäftigten in Deutschland verdienten 2004 im Dienstleistungssektor ihr Gehalt, die Hälfte davon mit wissensintensiven Tätigkeiten. Damit liegt Deutschland bei den wissensintensiven Dienstleistungen im EU-Mittelfeld. Angeführt wird das Feld von Ländern wie Schweden, wo 47 Prozent der Beschäftigten in diesem Umfeld tätig sind, gefolgt von Großbritannien (42 Prozent); Schlusslicht ist Portugal (22 Prozent). In der erweiterten EU waren 2004 im Dienstleistungssektor rund 130 Millionen Menschen beschäftigt, was 67 Prozent der Gesamtbeschäftigtenzahl ausmacht. Im verarbeitenden Gewerbe dagegen sind EU-weit nur noch 36 Millionen Menschen tätig, was 19 Prozent aller Arbeitnehmer entspricht. (hk)