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Die papierlose Versicherung

14.06.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische Krankenversicherungskonzern Empire hat sich dem E-Business verschrieben und will seinen Papierverkehr eindämmen. Die Firma mit Sitz in New York hat IBM damit beauftragt, eine Infrastruktur für die automatische Dokumentenverarbeitung zu errichten. Dabei greift Big Blue auf eine Software des Anbieters deNovis zurück. Ziel der Umstellung ist, die Ansprüche der rund 4,7 Millionen Versicherten schneller zu bearbeiten und administrative Kosten zu reduzieren. Insgesamt würden 22 Millionen Zeilen Legacy-Code in den Ruhestand geschickt, hofft Empire. Die neue Software läuft auf den "Z-Series"-Rechnern von IBM und ist vollständig in Java programmiert. Etwa 360 Angestellte der Krankenversicherung sollen im Rahmen des Zehn-Jahres-Vertrags zum Computerkonzern wechseln. (ajf)