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Ratgeber Sicherheit

Die gefährlichsten Orte im Internet

20.12.2015
Von Nick Mediati

Video-Downloads

Seien Sie skeptisch bei Video-Downloads oder Webseiten, die Sie zwingen wollen, bestimmte Codecs zu installieren, um Videos dort anzuschauen. Tools wie der LinkScanner von AVG und McAfee's SiteAdvisor helfen Ihnen dabei, die gefährlichen Webseiten zu enttarnen. Überlegen Sie auch hierbei wieder, ob Sie ein Zweit-System zum Surfen einsetzen. Gerade bei pornografischen Webseiten hat man am Ende vielleicht ungern die Browser-History auf dem Familien-PC.

Malware-Verbreiter sind bekannt dafür, dass sie Sicherheitslücken in Video-Playern wie dem QuickTime Player nutzen, um PCs anzugreifen. Die Gefahr geht dabei in erster Linie von Videos aus, die mit Malware durchzogen sind und abgespielt werden. Das ruft, ähnlich wie bei verseuchten PDFs, Fehler im Player hervor, die dem Angreifer erlauben, Ihr System auszuspionieren, neue Malware zu verbreiten und mehr.

Was Sie tun können

Halten Sie Ihren Video-Player up-to-date. Apple und Microsoft veröffentlichen in regelmäßigen Abständen Patches für QuickTime und den Windows Media Player. Vermeiden Sie es, Videos wahllos herunterzuladen. Halten Sie sich dafür lieber an bekannte Webseiten wie YouTube oder Download-Dienste wie iTunes.

Eines vorweg: Nicht alle Werbung im Internet ist schlecht! Sie hilft vielen Seiten dabei, am Leben zu bleiben und finanziert die oft horrenden Rechnungen. Doch Cyber-Kriminelle bedienen sich häufig an vielversprechenden Werbebannern, um potenzielle Opfer anzulocken - dafür werden sie mit Malware vollgestopft. Besonders beliebt sind dabei Pop-Up-Fenster für Anti-Spyware-Programme.