SAN, SSD, Virtualisierung

Die fünf coolsten Storage-Hersteller 2009

18.05.2009
Von 
Wolfgang Herrmann ist Editorial Manager CIO Magazin bei IDG Business Media. Zuvor war er unter anderem Deputy Editorial Director der IDG-Publikationen COMPUTERWOCHE und CIO und Chefredakteur der Schwesterpublikation TecChannel.

Virtual Instruments: SAN-Optimierung

Virtual Instruments mit Sitz im kalifornischen Scotts Valley hat sich auf Performance Optimization in Fibre-Channel-basierenden Speichernetzten (SAN = Storage Area Network) spezialisiert. Mit VirtualWisdom offeriert die Softwareschmiede eine Familie an Monitoring- und Analyse-Tools, die es erlauben, den Datenverkehr, die Leistung und die Auslastung im SAN in Echtzeit zu verfolgen. So sind beispielsweise detaillierte Angaben zum Antwortverhalten einzelner Anwendungen im Speichernetz abrufbar. Unternehmen könnten damit das Potenzial virtualisierter Speicher und Server besser ausschöpfen, lautet das zentrale Argument. Die kombinierten Hard- und Softwaresysteme ließen sich mit Produkten sämtlicher Storage-Anbieter einsetzen. Um die nötigen Daten zu gewinnen, klinkt Virtual Instruments kleine Messgeräte, sogenannte Traffic Analysis Points (TAPs), über Fibre-Channel-Verbindungen in das Speichernetz ein. Die Informationen legt das System in einer MySQL-Datenbank ab, wo sie IT-Verantwortliche beispielsweise über das Tool VirtualWisdom Views in Form von Tabellen oder Grafiken auswerten können.

IT-Abteilungen sind gezwungen, immer anspruchsvollere SLAs (Service Level Agreements) bei gleichzeitig sinkenden Budgets zu erfüllen, erläutert Gartner. Vor diesem Hintergrund sollten Unternehmen die Produkte von Virtual Instruments als Bestandteil ihrer Kostenoptimierungs- und IT-Modernisierungsmaßnahmen in Betracht ziehen.