Philips-Manager Bossers widerspricht Gerüchten:

Die Einheit der PKI bleibt erhalten

07.04.1989

NÜRNBERG (vwd) - Die Philips Kommunikations Industrie AG oder Teile von ihr werden nicht verkauft. PKI-Chef Cornelis Bossers lehnt eine Zerstückelung des Unternehmens in die drei Standbeine Büro- und Informationstechnik, Übertragungstechnik sowie Kabel ab.

Bossers reagierte mit seinen Aussagen auf Gerüchte über Umstrukturierungen, die nach der Bekanntgabe des schwachen Jahresergebnisses der niederländischen Muttergesellschaft NV Philips in Umlauf gekommen waren. Am Standort Nürnberg soll künftig der Dienstleistungsbereich forciert werden; der reinen Vermittlungstechnik mißt der Philips-Manager für die Zukunft weniger Bedeutung bei. Erfreuliche Zusage für die fränkischen PKI-Beschäftigten. Das Nürnberger Unternehmen solle künftig, so Bossers, innerhalb des Konzerns die weltweite Verantwortung für Entwicklung und Vertrieb eines "vollständigen Systemangebots" in der Kommunikationstechnik übernehmen.