Datentransfer, Fernzugriff und mehr

Die besten WLAN-Apps für Android

Steffen Zellfelder ist freier Diplom-Journalist (FH) aus Bonn. Als Experte für Trends und Themen aus den Bereichen Software, Internet und Zukunftstechnologie konzentriert er sich auf die Schnittstelle zwischen Mensch und IT.
Mit diesen WLAN-Apps haben Sie das heimische Funknetz besser im Griff: Die kostenlosen Android-Tools analysieren drahtlose Netze, finden Konflikte, messen Übertragungsraten und vieles mehr. Normalverbraucher und Power-User finden hier neue Lieblings-Tools.
osmino Wi-Fi:Kostenloses WiFi
osmino Wi-Fi:Kostenloses WiFi
Foto: Osmino

Ohne WLAN wäre es zuhause ganz schön langweilig. Unbegrenztes Surfen und maximale Erreichbarkeit sind aber nicht die einzigen Vorzüge der drahtlosen Netzwerke. Die Technik bietet viele bequeme Möglichkeiten, verbundene Geräte fernzusteuern, Bilder zu tauschen oder Musik zu streamen. Auch das Synchronisieren von Tablets und Smartphones klappt auf Knopfdruck - vorausgesetzt, Sie haben eine passende Android-App heruntergeladen.

Gleich eine ganze Reihe praktischer WLAN-Apps stellen wir Ihnen hier vor: Der Datentransfer zwischen Android-Geräten, stationären Windows-PCs oder Macs wird damit zum Kinderspiel - ohne nerviges Kabelsuchen und Herumstöpseln. Per Android-Fernbedienung haben Sie beim Filmegucken oder Musikhören Ihren Desktop-PC auch aus der Ferne im Griff, und leistungsstarke Diagnose- und Analyse-Software klopfen Ihre drahtlosen Netzwerke auf Konflikte ab. Kanalüberlagerungen, die Funkstärke und Verschlüsselungsprotokolle lassen sich damit einfach auslesen.

Weil sich die starre Gesetzgebung im Bezug auf offene WLAN-Netze in Deutschland langsam zu lockern scheint, haben wir auch für diese erfreuliche Tatsache eine passende App im Repertoire: Mit "osmino Wi-Fi:Kostenloses WiFi" finden Sie freie und offene Hotspots weltweit - auch in Deutschland. Hierzulande ist das Angebot zwar noch überschaubar, das dürfte sich aber aller Voraussicht nach bald ändern.

Auch wenn Sie endlich einmal wissen möchten, wie schnell es im Heimnetz zugeht und ob Ihr Internet-Provider mit seinen Versprechen von rasanten Geschwindigkeiten Wort hält, finden Sie hier die richtigen Apps: Der "Net Bandwidth SpeedTest Master" misst Up- und Download-Raten Ihrer Internetverbindung, nennt Pings verbundener Geräte und macht es möglich, WLAN-Netzte miteinander grafisch zu vergleichen.

Fing - Netzwerk-Scanner

Kostenloser Netzwerk-Scanner mit langer Funktionsliste: Mit dieser App listen Sie verbundene Geräte im WLAN auf, lesen IP- sowie MAC-Adressen aus und richten Portverbindungen ein.

Der Fing - Netzwerk-Scanner ist ein beliebtes Gratis-Tool zur Netzwerk-Analyse und kann auch im Test schnell überzeugen. Der WLAN-Werkzeugkasten kommt mit fast 20 kostenlosen Tools daher und kann über ein Add-On zusätzlich erweitert werden. Der Scanner kann die im lokalen Netzwerk verbundenen Geräte auslesen und diese übersichtlich auf einer Karte darstellen. Soweit verfügbar, verrät die Auflistung hier neben der IP- auch die MAC-Adressen, Hersteller- sowie Markennamen lassen sich auslesen und Statusmeldungen einzelner Geräte sind ebenfalls verfügbar. Per Wake-On-LAN aktivieren Sie Geräte mit der App auch drahtlos, ein Portscanner findet offene Ports und beim Herstellen von Portverbindungen via FTP, Browser oder SSH ist das Tool ebenfalls eine Hilfe. Bestehende Verbindungen lassen sich auch via Ping prüfen, DNS-Lookup wird unterstützt und sogar ein Nachtmodus ist an Bord. Die App ist auch für iOS-Geräte verfügbar.

Extras via Fingbox-Hardware

Mit einem kostenlosen Konto beim Anbieter und einer kostenpflichtigen Hardware-Box, bietet die App noch mehr Kontrolle übers WLAN. Dazu gehört ein Sweet-Spot-Scanner, der im Funknetz die Orte mit optimaler Empfangsqualität identifiziert, ein Geräte-Blocker sowie ein Sicherheits-Tool, das fremde Geräte im WLAN aufspüren kann.

Fazit zum Test der Android-App Fing - Netzwerk-Scanner

Satte Funktionen, eine flotte Arbeitsweise und einfache Bedienung machen diesen Netzwerk Scanner für fortgeschrittene Nutzer attraktiv.

Deutschsprachig, kostenlos

WLAN-Akkusparer

Kleine App mit großem Nutzen: Dieses einfache Tool schaltet das WLAN-Modul am Android-Gerät automatisch ab, wenn es nicht benötigt wird. Auch das Wiedereinschalten klappt im Hintergrund.

Weil das WLAN-Modul am Android-Gerät stets nach verfügbaren Netzwerken und möglichen Verbindungen sucht, macht sich das fernab vertrauter Netze schnell beim Energieverbrauch bemerkbar. Der WLAN-Akkusparer will da Abhilfe schaffen und schaltet die lokale Funkverbindung kurzerhand ab, wenn kein bekanntes Netzwerk zur Verfügung steht. In Reichweite vertrauter Netze schaltet das Tool die Verbindung dann wieder ein, das klappt hier ausnahmsweise ohne GPS oder manuelles Zeitfenster: Die App setzt auf einen stromsparenden Betriebsmodus des WLAN-Moduls, der sich gerade noch zum Scannen eignet. Im Gegensatz zur sonst üblichen GPS-Methode verbessert das tatsächlich die Gerätelaufzeit und hat gegenüber der Zeitfenster-Schaltung wiederum den Vorteil perfekter Präzision: Auch wenn Sie mal früher Feierabend machen, steht beim Öffnen der Haustür die WLAN-Funktion schon wieder zur Verfügung. Vertraute Netzwerke auf Tastendruck speichern In einer einfachen Liste aller lokalen Funknetze können Sie bei dieser App unkompliziert auch mehrere vertrauenswürdige Verbindungen auf Tastendruck festlegen. Auch einmalige Verbindungen ohne wiederholten Zugang sind so möglich. Klasse: Die App lässt sich zu bestimmten Uhrzeiten komplett abschalten und kann ihre Tätigkeit optional auch im Standby-Modus des Android-Gerätes einstellen.

Fazit zum Test der Android-App WLAN-Akkusparer

Mit dieser App können Sie Ihre WLAN-Verbindung zuverlässig abschalten, solange Sie die nicht brauchen. Eine Zeitschaltuhr ist ebenfalls an Bord.

Deutschsprachig, kostenlos

Administratoren bekommen mit dem umfangreichen "IP Tools: Network utilities" ein echtes Kraftpaket in die Hand. Portscanner, Traceroute und DNS-Lookup sind nur eine Auswahl der Funktionen des Tools. Die Vollversion der App verlangt zwar nach einem Griff zum Geldbeutel, erlaubt dann aber auch eine gezielte IP-Suche.

Deutschsprachig, kostenlos

Mit dieser App können Sie Dateien auf Android-Geräten mit Windows-PCs, Linux-Rechnern oder mit Macs synchronisieren. Das klappt auch automatisch, etwa wenn Sie nach Hause kommen.

Fotos, Musik oder Dokumente: Auf Smartphones sammeln sich mit der Zeit jede Menge Daten an, besonders wer Android-Geräte auch beruflich nutzt, kann davon ein Lied singen. Damit Sie im Schadensfall oder bei Verlust nicht auch Ihren geliebten Bits und Bytes Lebewohl sagen müssen, hilft SyncMe Wireless: Die App kann ausgewählte Dateien und Ordner automatisch und unauffällig im Hintergrund mit einem Datenspeicher synchronisieren, wenn sich das Smartphone zum Beispiel abends wieder im heimischen WLAN anmeldet. Dabei wird Ein- sowie Zwei-Wege-Synchronisation unterstützt und Backups können auf Windows-PCs, Macs aber auch Linux-Rechnern oder einem NAS erstellt werden. Eine zusätzliche Software ist für den Zielspeicher dabei nicht notwendig, lediglich die Dateienfreigabe muss autorisiert werden.

Backups nach eigenem Timing

Automatische Backups lassen sich mit dieser App flexibel schalten: Zu bestimmten Uhrzeiten, nach festgelegten Zeitintervallen oder auch nur an bestimmten Wochentagen ist das möglich. Mit Wake-On-LAN (WOL) schalten Sie den heimischen Rechner für die Synchronisation per App ebenfalls automatisch ein. Einige Funktionen stehen bei dieser App leider hinter einer Paywall: Dazu gehört ein erweitertes Ordner-Management sowie die praktische WOL-Funktion.

Fazit zum Test der Android-App SyncMe Wireless

Eine zuverlässige Backup-App, die mit diversen Zielspeichern arbeitet und automatisch nach flexiblen Zeitplänen synchronisieren kann.

Englischsprachig, kostenlos

Netzabdeckung

Die Verbindungsqualität Ihrer WLAN- und mobilen Datenverbindungen zeichnen Sie mit dieser App ortsabhängig auf einer Übersichtskarte auf.

Mit Netzabdeckung finden Sie Funklöcher und Orte mit erstklassigem Netzempfang gleichermaßen. Die App zeichnet auf einer einfachen Übersichtskarte das Bewegungsprofil von Nutzern auf und weist dabei die örtliche Netzqualität mit intuitiven Farben aus. Der geographische Benchmark arbeitet hier mit LTE-, UMTS-, CDMA- sowie GSM-Signalen und knöpft sich auch das heimische WLAN vor. So finden Sie auch im eigenen Haus oder im Garten jene Flecken, an denen Sie ungestört Netflix streamen können. Auch Funklöcher auf dem Weg zur Arbeit oder auf der eigenen Jogging-Route lassen sich mit der App zuverlässig identifizieren, dabei können Sie die Geschwindigkeit der Verbindungen jederzeit testen. Auch einen Durchschnittswert der Signalstärken rechnen Sie aus und die Anzahl der etwa auf Reisen verbundenen Funkzellen zählt das Tool ebenfalls.

Einfach aber solide

Diese schlichte App kommt mit kinderleichter Bedienung daher, arbeitet lobenswert geschmeidig und liest WLAN-Netze mitsamt Frequenzen, Verschlüsselungs-Ebene und MAC-Adressen aus. Mit einem Verbindungs-Benchmark testen Sie per App jederzeit die aktuell verfügbaren Up- und Download-Raten, im mobilen Datennetz sollten Sie dabei aber einen Blick aufs eigene Kontingent haben - das kann sich bei häufigen Tests nämlich schnell erschöpfen.

Fazit zum Test der Android-App Netzabdeckung

Mit diesem Verbindungs-Prüfer für Android erstellen Sie ortsgenaue Profile mit Angaben zur Qualität Ihrer Datenverbindungen im WLAN oder in den mobilen Netzen.

Deutschsprachig, kostenlos

Remote Mouse

Mit dieser App machen Sie das Android-Gerät zur drahtlosen Maus für Windows-Computer und Macs. Die Geräte müssen dafür lediglich mit dem gleichen WLAN verbunden sein.

Die kostenlose App Remote Mouse dient einem einfachen Zweck, kann aber nicht nur Couch-Kartoffeln das Leben leichter machen. Über das eigene WLAN machen Sie das Android-Gerät damit zur Computer-Maus. Wer den eigenen PC gerne als Medien-Center nutzt, kann Dank der App in Zukunft auch auf der Couch sitzen bleiben, wenn er etwa zum nächsten Musik-Titel springen will oder den laufenden Film pausieren möchte. Auch eine Tastatur emuliert die App, damit sind ohne weiteres auch Tastenkombinationen möglich. Im Hoch- oder Querformat wird das Display hier quasi zum Mousepad, mit Wischbewegungen geben Sie Kommandos: Die machen auch Doppelklicks sowie Ziehen und Ablegen möglich. Für einige Programme hat die App bereits Schnittstellen an Bord, dazu gehört etwa Power Point, der Windows Media Player und iTunes.

Treiber müssen auf Zielrechner installiert werden

Bevor das Android-Gerät mit dieser App zur Funkmaus wird, müssen Nutzer auf dem Zielrechner einen Treiber der Anbieter installieren. Den gibt es kostenlos auf der Entwickler-Webseite, im Play Store ist der Link ebenfalls zu finden. Die Software gibt es für Windows, MAC (auch DMG) sowie Linux. Die Installation ist unkompliziert und mit wenigen Klicks erledigt.

Fazit zum Test der Android-App Remote Mouse

Eine kleine und zuverlässige App mit der Sie Android-Geräte zur Funkmaus für Windows-, Linux-Computer und MACs machen können. Tastatur- und Systemkommandos inklusive.

Deutschsprachig, kostenlos

Who Use My WiFi? Network Tool

Falls sich jemand heimlich an Ihrem WLAN bedient, dann kommen Sie dem Schnorrer mit dieser App auf die Schliche.

Wenn zuhause das Internet lahmt und die Nachbarn plötzlich mit einem zufriedenen Grinsen durch die Gegend laufen... dann bedienen die sich womöglich an Ihrem Internetzugang! Deswegen muss man nicht gleich eine Blutfehde vom Zaun treten - zumindest nicht, bis die Sache eindeutig geklärt ist. Dank der App Who Use My WiFi? Network Tool finden Sie die Datendiebe bequem von der heimischen Couch aus: Das Tool listet neben Bezeichnungen und den Bandbreiten ausgewählter Funknetze nämlich auch die damit verbundenen Geräte auf. Ob da etwas nicht stimmt, ist dann erst einmal ein einfaches Zahlenspiel: Sind mehr Geräte verbunden, als Sie selbst benutzen, dann haben Sie einen blinden Passagier an Bord. In dem Fall können Sie entweder kurz das WLAN abschalten und genau hinhören, woher laute Flüche zu vernehmen sind - oder Sie reden doch mal mit den Nachbarn. Ein neues WLAN-Kennwort sollten Sie in jedem Fall festlegen. Auch für Eltern hat die App einen Wert, damit lässt sich nämlich schnell herausfinden, ob der Nachwuchs verbotener Weise im Internet surft.

Einfach, zuverlässig aber nicht immer eindeutig

Der WLAN-Scan läuft bei der App denkbar einfach und weitgehend automatisch ab. Anschließend können Sie lokale IP-Adressen sowie kurze Beschreibungen der angeschlossenen Geräte ablesen. Neben dem Hersteller nennt die App auch MAC-Adressen. Zur Ortung von Nutzern reicht das aber nicht unbedingt aus, auch die Signalstärke der verbundenen Geräte wird nicht angezeigt.

Fazit zum Test der Android-App Who Use My WiFi? Network Tool

Eine einfache WLAN-App, die auf Tastendruck herausfindet, welche Geräte mit Ihrem Funknetz verbunden sind.

Deutschsprachig, kostenlos

AirDroid: Fernzugriff & Daten

Mit dieser App stehen Ihnen viele Funktionen des Android-Gerätes drahtlos und komfortabel am PC zur Verfügung.

Mit AirDroid: Fernzugriff & Daten können Sie Bilder, Musik oder Videos bequem und plattformübergreifend austauschen - und das ohne jeden Kabelsalat. Zwischen Windows-Rechnern, MACs und Android-Geräten läuft die Übertragung damit übers WLAN, ein Fernzugriff auf verbundene Gerät ist auch via Internet möglich. Der bequeme Datentransfer ist aber nicht die einzige Stärke der App: Android-Funktionen lassen sich damit komfortabel weiterleiten. Anrufe, Chats oder SMS können Sie so beispielsweise auf einem PC spiegeln und von dort aus bearbeiten. Besonders das Beantworten von Textnachrichten geht mit einer physischen Tastatur schneller und weniger ermüdend von der Hand. Per Web-Client können Sie verlegte Geräte mit AirDroid auch orten oder (heimlich) das Kamerabild abfragen. Auch ohne Root machen Sie Screenshots, Teilen die Zwischenablage von PC und Smartphone oder steuern Apps wie WhatsApp, Facebook und Co.

Einschränkungen in der Gratis-Version

In der kostenlosen Version der App müssen Nutzer noch mit Werbung leben und kleine Einschränkungen hinnehmen. Dazu gehört etwa ein nerviges Größenlimit beim Austauschen von Dateien, begrenzte Dateiübertragungen und keine Möglichkeit, ganze Ordner zu senden. Leider gibt es die Pro-Version der App nur im Abo: Für knapp zwei Euro pro Monat.

Fazit zum Test der Android-App AirDroid: Fernzugriff & Daten

Macht Kabel überflüssig: Mit dieser App können Sie drahtlos Dateien im Funknetz austauschen, Chats sowie Anrufe auf einen PC oder MAC umleiten und verlorene Geräte orten.

Deutschsprachig, kostenlos

WiFi Locator

Kleine App mit großem Nutzen: Diese einfache Anwendung schaltet das WLAN-Modul von Android-Geräten automatisch ab, wenn es nicht gebraucht wird. Die Besonderheit: Das klappt ohne GPS.

Wer stets mit aktivem WLAN-Modul herumläuft, der verschenkt Akku-Ladung: Weil das Android-Gerät unentwegt nach einem bekannten Funknetz sucht, in dem es sich einloggen kann, geht auf diese Weise oft unbemerkt wertvolle Geräte-Laufzeit verloren. Der WiFi Locator schiebt diesem Stromverlust einen Riegel vor, indem er die WLAN-Verbindung auf Android-Geräten automatisch deaktiviert, sobald Nutzer alle bekannten Funknetze verlassen haben. Das ist zwar an sich nicht neu, der Wifi Locator macht das aber ohne GPS und damit anders als die Konkurrenz. Der Vorteil: Ohne aktives GPS-Modul lässt sich natürlich viel effektiver Strom sparen und Nutzer werden nicht pausenlos geortet. Auch das Reaktivieren übernimmt die App: Nach einem flexiblen Zeitintervall (zwischen 0 und 30 Sekunden) schaltet das Tool die WLAN-Verbindung wieder ein, sobald das Display aktiviert wurde.

Kleine Extras (auch für Root-Nutzer)

Auf Geräten mit Root können Sie per App und QR-Code alle gespeicherten Funknetze bequem auf ein zweites Gerät übertragen, das Anzeigen von Passwörtern ist so ebenfalls möglich. Auch ohne Root steht ein Countdown-Timer zum Abschalten des WLAN-Moduls zur Verfügung und alle gespeicherten sowie aktuell erreichbaren Funknetze können Sie per App auflisten.

Fazit zum Test der Android-App WiFi Locator

Dieses noch neue WLAN-Tool kann mit einem cleveren Funktionsprinzip und zuverlässiger Arbeitsweise schnell überzeugen.

Deutschsprachig, 1,99 €

WiFi Warden (WPS Connect)

Dieser WLAN-Doktor analysiert das heimische Funknetzwerk im Detail und bietet einen Schwachstellen-Scanner.

Rundum-Check fürs heimische Funknetz: Der WiFi Warden (WPS Connect) nimmt Ihr WLAN unter die Lupe, benennt beanspruchte Kanäle und Frequenzen, identifiziert den Hersteller angeschlossener Modems, erkennt Verschlüsselungstypen und weist die Signalstärke aus. Auch die Entfernung vom Router, SSIDs, MAC-Adressen und die Sicherheitseinstellungen listet der Netzwerk-Prüfer zuverlässig auf. Nettes Extra: Ein WPS-Schwachstellenscanner ist an Bord und ein WPS-Standard-PIN-Generator ist ebenfalls verfügbar. Dafür ist allerdings Android 5.0 nötig, Geräte mit Root schaffen es schon ab Version 4.4. Sicherheit ist bei der App ein Schwerpunkt: Risiken etwa durch WPS-Verbindungen werden identifiziert und auch für Laien verständlich erklärt. Die App bietet sinnvolle Hinweise und Anleitungen zum Beheben möglicher Probleme. Auch wie Sie Zugriff auf Router einiger Hersteller erhalten (Asus, TP-Link, D-Link, Zyxel), um etwa ein voreingestelltes Passwort zu ändern, verrät das Tool.

Satte Extras

Mit Port-Scanner, Passwort-Generator und gleich einer ganzen Reihe von Tipps und Ratgebern, die auch Laien verstehen, macht sich dieses flotte WLAN-Werkzeug einen guten Namen. Auch Anleitungen sind an Bord: Die erklären etwa wie man WLAN-Verbindungen verbessert oder Passwörter ändert. Eine FAQ mit Erläuterungen zu den wichtigsten Begriffen und Abkürzungen ist ebenfalls zu finden. Die sporadische Vollbildwerbung verschwindet zum Preis von 99 Cent (Testzeitpunkt).

Fazit zum Test der Android-App WiFi Warden (WPS Connect)

Ein starkes Analysetool mit einsteigerfreundlichen Hilfestellungen und Infos für ein sichereres WLAN. Das müde Design ist da schnell vergeben.

Deutschsprachig, kostenlos

Netzwerk-Browser

Mit diesem Dateibrowser fürs Funknetz verschaffen Sie Android-Geräten Zugriff auf freigegebene Ordner unter Windows, Linux oder Mac OSX.

Einfaches Programm mit großer Wirkung: Der Netzwerk-Browser macht Ordnerfreigaben von Windows oder dem Linux-Netzwerkprotokoll Samba auf Android-Geräten verfügbar. Wer also im heimischen WLAN Geräte- und vor allem betriebssystemübergreifend Dateien wie Fotos, Musik oder Videos vom stationären Rechner aufs mobile Android-Gerät laden möchte, sollte einen Blick auf das Gratistool werfen. Auch Mac-OSX-Geräte sind damit zu erreichen. Achtung: Das Einrichten der App ist nicht ganz einsteigerfreundlich. Um eine Verbindung mit einem Netzwerk herzustellen, müssen Sie die lokale IP-Adresse des bereitstellenden Computers kennen und diese zusammen mit einem gültigen Zugang (bestehend aus Nutzername und Kennwort) im Netzwerk-Browser eintragen.

Aktuelle Einschränkung: Keine Uploads

Während der Zugriff auf Windows- oder Samba-Freigaben geschmeidig funktioniert, ist ein Upload vom Android-Gerät in die Ordner der freigegebenen Systeme mit der aktuellen Version vom Netzwerk-Browser noch nicht möglich. Die Werbung schalten Sie bei der App zum Preis von 2,12 € dauerhaft ab.

Fazit zum Test der Android-App Netzwerk-Browser

Mit dem simplen aber zuverlässigen Netzwerk-Browser greifen Sie mit Android-Geräten auf Freigaben von Windows-, Linux- oder Mac-OSX-Computern zu.

Englischsprachig, kostenlos

WolOn - Wake on LAN

Zuhause im WLAN aber auch von unterwegs aus können Sie mit dieser App einen heimischen Computer aus dem Tiefschlaf wecken.

WolOn - Wake on LAN ist eine der einfachsten Apps im Play Store - unnütz ist sie deswegen aber nicht. Mit WolOn können Sie einen abgeschalteten oder im Stand-By schlummernden Computer via WLAN (Wake on LAN) oder über das Internet (Wake on WAN) wieder ins Leben rufen. Wenn der heimische Rechner also zum Beispiel als eigener Cloud-Speicher herhalten muss oder auf Sensoren und Kameras zugreift, deswegen aber nicht pausenlos angeschaltet bleiben soll, dann ist die Aktivierung aus der Ferne ein idealer Kompromiss: Dienste und Funktionen lassen sich so mit einem Auge auf den Energieverbrauch jederzeit zur Verfügung stellen. Neben der App benötigen Sie natürlich auch einen Rechner, der die Funktion unterstützt - das ist bei modernen Geräten aber fast immer der Fall. Gegebenenfalls muss die Funktion erst im BIOS oder im Betriebssystem aktiviert werden. Auch ein aktiver Router muss vorhanden sein, der die Wecksignale an den PC weiterleitet. Mit Auto-Modus Das Absenden des Weck-Paketes für einen schlummernden Computer können Sie mit der App auch automatisch veranlassen, sobald sich das Android-Gerät in einem bestimmen Funknetz anmeldet. Der Vorgang geht dann auf dem Android-Gerät mit einer praktischen Benachrichtigung einher. Per Widget klappt der Weckruf auch vom Homescreen aus und in einem kleinen Ratgeber verrät die App, wie man die Weckfunktion auf dem Zielrechner aktiviert.

Fazit zum Test der Android-App WolOn - Wake on LAN

Eine handliche App zum Aufwecken von PCs aus der Ferne. Praktische Extras wie eine Auto-Funktion und Statusmeldungen runden das einfache Tool ab.

Deutschsprachig, kostenlos

WiFi Overview 360

Mit diesem Analyse-Tool können Sie das eigene WLAN umfangreich abklopfen und Funknetze in der Umgebung aufspüren.

Ob am Smartphone oder auf dem Tablet: WiFi Overview 360 prüft und analysiert Funknetzwerke flott und umfassend. Alle lokal verfügbaren Drahtlos-Netzwerke werden dabei übersichtlich im Hauptfenster gelistet, inklusive Verschlüsselungstyp, Adresse, Signalstärke und des verwendeten Frequenz-Kanals. Auch das verbundene Funknetz lässt sich detailliert auslesen: Über einer Zeitachse trägt die App die Signalstärke auf, meldet Frequenz und Geschwindigkeit, MAC-Adressen, IPs und die externe IP. Ein „Kanal-Radar“ zeichnet eventuelle Frequenzüberlagerungen auf, lokale Netze lassen sich auf einem gemeinsamen Diagramm vergleichen und die Stabilität des Funk-Signals misst das Tool ebenfalls. Auf Werbung verzichtet die App nach einem Upgrade für 2,99 € (Testzeitpunkt), dabei werden dann auch weitere Widgets freigeschaltet, eine Suchfunktion speziell für offene Funknetze kommt hinzu und eine Prioritäten-Funktion für die Einwahl ins WLAN ist hier ebenfalls an Bord.

Praktischer „Kanal-Checker“

Mit dem integrierten „Kanal-Checker“ können Sie bei WiFi Overview 360 besonders einfach überprüfen, ob das heimische Funknetz an einer Signalüberlagerung leidet. Durch einen einfachen Kanalwechsel lassen sich dann oft auf einfache Weise fundamentale Probleme lösen: Wenn etwa der Nachbar mit seinem Router die gleichen Frequenz-Kanäle belegt. Praktisch: Die App empfiehlt nach dem Scan direkt den jeweils besten Funkkanal.

Fazit zum Test der Android-App WiFi Overview 360

Ein umfangreiches Analyse-Tool zum Auslesen des eigenen WLAN, um Kanalüberlagerungen zu prüfen oder um offene Funknetze zu finden (Pro-Version).

Deutschsprachig, kostenlos

Wifi Radar

Mit dieser App lassen sich Funknetze in der Umgebung geografisch orten. Ergebnisse präsentiert das Tool auf einer übersichtlichen Karte.

Mit Hilfe von GPS, Gyroskop und Kompass spürt der Wifi Radar ganz namenstreu Funknetzwerke von Nutzern in der Umgebung auf und zeichnet Ergebnisse übersichtlich in eine Ortskarte. Das setzt anfangs allerdings eine recht langwierige Kalibrierung voraus und klappt auch nur mit einem präzise eingestellten Kompass gut. Anschließend können Sie bei allen entdeckten Funknetzen die Signalstärke abfragen, Distanzen zur Signalquelle messen und Namen sowie Verschlüsselungsprotokolle auslesen. Auch Verbindungen zu den gelisteten Netzten sind auf Knopfdruck möglich. Nutzer, die ihren Schlüssel vergessen oder verloren haben, bekommen unter Umständen mit Hilfe des Passwort-Generators wieder Zugriff auf das eigene Netzwerk. Dabei versucht es die App mit dem voreingestellten Passwort von Routern und Co. Voraussetzung hierbei ist, dass die Zugangsdaten nach dem Erwerb des Gerätes nicht geändert wurden.

Kaum Anleitung

Der Wifi Radar ist simpel aufgebaut und stets übersichtlich, kommt unerfahrenen Nutzer aber leider nicht mit einem Tutorial entgegen. Das mag sich demnächst ändern, die App befand sich zum Testzeitpunkt noch im Beta-Stadium und wird regelmäßig aktualisiert. Etwas nervig: Das WLAN-Tool drückt Nutzern häufig Werbung aufs Auge, kann Kanalüberlagerungen aber sehr flott aufspüren.

Fazit zum Test der Android-App Wifi Radar

Der Wifi Radar findet Signalquellen erreichbarer Funknetze, spürt Kanalüberlagerungen auf und stellt den Zugang zum eigenen WLAN wieder her, wenn man die Zugangsdaten verlegt oder vergessen hat.

Englischsprachig, kostenlos

Frei Wifi Hotspot

Mit dieser App machen Sie Ihre Android-Geräte auf Knopfdruck zum mobilen WLAN-Hotspot.

Mit dem kostenlosen Frei Wifi Hotspot lassen sich im Handumdrehen eigene offene oder geschützte WLAN-Hotspots einrichten. So können Sie etwa über Ihr Smartphone eine Internetverbindung für andere Geräte wie Tablets herstellen oder Freunden und Kollegen einen Zugangspunkt zur Verfügung stellen. Das könnte einfacher kaum sein: Nach dem Start der App vergeben Sie einen beliebigen Namen für das virtuelle Funknetz, wählen eine optionale Verschlüsselung nach dem WPA- oder WPA2-Standard sowie gegebenenfalls ein Passwort und schon steht das Funknetz. Wer den Hotspot über die mobile Datenverbindung laufen lässt, sollte ein Auge auf seinen Verbrauch richten.

Kompakt und knapp

Trotz minimalem Inhalt macht Frei Wifi Hotspot eine gute Figur - auch weil die Bedienung so einfach ist. Die App kommt mit einem schlichten Hauptfenster und wenigen Buttons daher - selbst mit Absicht kann man da nicht viel falsch machen. Achtung: Standardmäßig eröffnet das WLAN-Tool ungeschützte Hotspots, in die sich jedermann einwählen kann. Über ein einfaches Drop-Down-Menü lässt sich das ändern.

Fazit zum Test der Android-App Frei Wifi Hotspot

Mit dieser App erstellen Sie schnell und einfach einen mobilen WLAN-Hotspot für Freunde, Kollegen oder andere Geräte ohne eigenen Internetzugang.

Englischsprachig, kostenlos

IP Widget

Eine einfache App für einen einfachen Zweck: Mit diesem Gratis-Tool haben Sie wichtige WLAN-Infos als Widget auf dem Homescreen dauerhaft im Blick.

Das kostenlose IP Widget zeigt auf dem Homescreen gleich eine ganze Reihe von relevanten Infos und Daten ihrer Drahtlos-Verbindung an. Inhalte und die Größe des Widgets sind dabei flexibel. Neben der aktuellen lokalen IP-Adresse des verwendeten Gerätes lassen sich auch externe IP-Adressen anzeigen, die Geschwindigkeit der WLAN-Verbindung wird gemessen und zusammen mit dem verwendeten Funkkanal sowie der Frequenz kompakt aufgelistet. Ab Android 4.2 zeigt sich das Widget auch auf dem Lockscreen, Bluetooth- und USB-Verbindungen finden Platz in der Anzeige und wer will, kann automatische Log-Dateien auf der SD-Karte ablegen. Beim Antippen des Widgets sind verschiedene Folgekommandos möglich. Dazu gehört das Ein- und Ausschalten der WLAN-Verbindung, manuelles Aktualisieren oder das Öffnen der Einstellungen. Ausgewählte Daten lassen sich alternativ auch in der Benachrichtigungsleiste einblenden.

Geo-IP und IPv6

Mit dem IP Widget können Sie IP-Adressen via Geo-IP auch einzelnen Ländern und manchmal sogar Städten zuordnen. Widgets und Optionen zeigen sich dabei lobenswert flexibel: Mit Transparenz-Regler, variabler Schriftgröße und -Farbe sowie verschiedenen Hintergründen macht die App hier keinen sparsamen Eindruck. Ereignis-Logs und Offline-Warnungen sind ebenfalls verfügbar.

Fazit zum Test der Android-App IP Widget

Ein einfaches aber flexibles Text-Widget, das relevante WLAN-Infos auf dem Home- und Lockscreen präsentiert.

Deutschsprachig, kostenlos

WiFi Master Key - von wifi.com

Mit dieser App finden Sie kostenlose Zugangspunkte ins Internet. Die Idee: Nutzer teilen Ihre Zugänge untereinander gratis.

WiFi Master Key - von wifi.com
WiFi Master Key - von wifi.com

Mit dem WiFi Master Key - von wifi.com können Sie weltweit kostenlose Hotspots aufspüren, mit denen Sie gratis und sicher ins Internet kommen. Immerhin 400 Millionen Zugangspunkte versprechen die Anbieter. Das scheint zwar eine recht optimistische Schätzung zu sein, tatsächlich finden Sie mit der App aber jede Menge Hotspots, besonders in Großstädten. Auf einer Übersichtskarte präsentiert das Tool die verfügbaren WLAN-Netze. Grüne Logos zeigen offene Zugänge an, blaue Symbole verweisen auf Hotspots die zwar gesichert sind, von App-Nutzern aber mit Hilfe des Tools genutzt werden können. In Deutschland ist das schon deswegen interessant, weil offene WLAN-Hotspots immer noch vergleichsweise rar sind. Beim Auslandsaufenthalt sparen Sie sich damit ungeliebte Roaming-Kosten oder schonen das mobile Datenkontingent.

Keine Offline-Karte

Mit Geschwindigkeitstests, Sicherheitschecks und Signalprüfungen lassen sich die geteilten WLAN-Zugänge auch qualitativ abklopfen. Kleines Manko der App: Zum Aufspüren der Hotspots ist eine aktive Netzverbindung nötig, Offline-Karten gibt es nicht. Der Datenverbraucht zum Öffnen einer lokalen Übersichtskarte ist aber minimal.

Fazit zum Test der Android-App WiFi Master Key - von wifi.com

Mit dieser App erhalten Sie weltweit kostenlos Zugriff auf viele geschlossene WLAN-Hotspots.

Deutschsprachig, kostenlos

foobar2000 controller

Mit dieser App wird das Smartphone zur Fernbedienung Ihres foobar2000-Musikplayers auf Rechnern im gleichen Netzwerk.

Foobar200 ist ein kostenloser, flexibler und sehr beliebter Audioplayer für Windows, Android und iOS. Mit dem foobar2000 controller können Sie den Player auf Laptops oder PCs im heimischen WLAN bequem vom Smartphone aus steuern, das ist mit wenigen Handgriffen möglich. Neben dem Programm müssen Sie dazu auf dem Zielcomputer ein einfaches Plug-In installieren, das klappt recht unkompliziert mittels einer englischsprachigen Anleitung der Entwickler. Mit Hilfe der App haben Sie danach fast alle Player-Funktionen auf dem Smartphone zur Hand. Dazu gehören die Titelanzeige, Zufallswiedergabe, eine Suchfunktion, Playlist-Wechsel sowie die Lautstärke-Regelung und ein frei beweglicher Fortschrittsbalken. Auch Sortierfunktionen, Bewertungen Ihrer Tracks und eine Timer-Funktion haben die Anbieter untergebracht.

Mit Widget und automatischer Pause

Ein Widget (Pro-Version) hat die App ebenfalls an Bord, damit haben Sie Playback-Funktionen direkt auf dem Homescreen zur Hand. Ebenfalls sehr praktisch: Bei eingehenden Anrufen oder wenn Sie selbst die Wähltaste auf dem Smartphone drücken, schaltet das Tool Ihre Musik automatisch auf Pause. Nach dem Ende des Telefonats drückt die App dann wieder auf Play, Wake-On-LAN wird ebenfalls unterstützt.

Fazit zum Test der Android-App foobar2000 controller

Wer den foobar2000 Audioplayer auf seinem heimischen Computer nutzt, will auf diese komfortable Fernbedienung bald nicht mehr verzichten.

Deutschsprachig, kostenlos

IP Tools: Network utilities

Diese App klopft WLAN-Netze auf Herz und Nieren ab. Der Funktionsumfang ist vorbildlich und dürfte auch Administratoren interessieren.

Netzwerk-Administratoren und alle, die es genau wissen wollen, kommen um IP Tools: Network utilities kaum herum. Die App misst den Ping von Endgeräten, scannt Wifi-Netze und liefert per Whois auch Informationen über Webseiten und deren Betreiber. Im Hauptfenster finden Sie hier Funknetz-Details wie Signalstärken, Übertragungsraten und Ihre globale Position anhand von Längen- und Breitengraden. Gateways, DNS-Adressen und Subnetzmasken sind ebenso an Bord wie Port-Scanner, DNS-Lookup und Traceroute. Sehr schön: Das Einrichten und Konfigurieren Ihres Routers erledigen Sie direkt per App, ohne den Umweg über LAN-Kabel oder PCs. Mit „Wake On LAN“, Verbindungslogs und einem Host-/IP-Konverter hat die App mehr Funktionen an Bord als mancher Konkurrent. Mit regelmäßigen Updates wird die App ständig aktualisiert und erweitert.

Extras für Admins

Für Administratoren besonders interessant: In festgelegten Intervallen können Sie das verbundene WLAN per App einer automatischen Verbindungsprüfung unterziehen. Die werbefreie Pro-Version gibt’s für 3,19 €, damit ist dann auch eine gezielte IP-Suche möglich. Die kostenlose Variante ist funktional aber bereits gut aufgestellt.

Fazit zum Test der Android-App IP Tools: Network utilities

WLAN-Traum für Power-User: Mit diesem leistungsstarken Analyse-Tool sparen Sie sich den Umweg über einen PC, können Router konfigurieren und detaillierte Netzwerk-Statistiken abrufen.

Deutschsprachig, kostenlos

Wifi Analyzer

Mit dieser App klopfen Sie Funknetze auf Signalstärken ab, vergleichen Ergebnisse auch grafisch und finden immer den besten Funkkanal.

Besonders in dicht besiedelten Wohngebieten tritt das Problem häufiger auf: Weil jeder Nachbar einen eigenen Router im Wohnzimmer stehen hat, kann es vorkommen, dass verschiedene Geräte den gleichen Funkkanal benutzen und sich gegenseitig stören. Interferenzen, Verbindungsprobleme oder miese Transferraten können die Folge sein - vom Zoff mit uneinsichtigen Nachbarn ganz zu schweigen. Abhilfe schafft der Wifi Analyzer : Die App erkennt die von Funknetzen verwendeten WLAN-Kanäle und erlaubt es so, den eigenen Router optimal einzustellen. Auf ordentlichen Graphen finden Sie hier farblich getrennte Signalstärken einzelner Funkkanäle, erfassen den Verlauf der Verbindungsqualität auch zeitabhängig und rufen eine praktische Kanal-Bewertung ab. Smartphones und Tablets werden mit der App zum WLAN-Diagnosetool.

Netz-Wechsel auf Knopfdruck

Der Wechsel zwischen verschiedenen drahtlosen Netzen ist beim Wifi Analyser auf Knopfdruck möglich. Auch MAC-Adressen können Sie der App entnehmen und auf einer Art Tacho zeigt der WLAN-Spezialist den aktuellen Leistungspegel des verbundenen Funk-Netzes. Schön: Die App unterscheidet zwischen 2,4 GHz- und 5 GHz-Kanälen.

Fazit zum Test der Android-App Wifi Analyzer

Mit dieser leichtgewichtigen App analysieren Sie Signalstärken, finden störende Kanalüberlagerungen und wechseln unkompliziert zwischen verfügbaren WLAN-Netzen.

Deutschsprachig, kostenlos

osmino Wi-Fi:Kostenloses WiFi

Diese App findet kostenlose und öffentlich zugängliche WLAN-Hotspots überall auf der Welt. Die freien Zugangspunkte kommen bald endlich auch vermehrt nach Deutschland.

Wer unterwegs nicht immer auf das oft limitierte mobile Datennetz zurückgreifen möchte, der sucht sich einen kostenlosen WLAN-Hotspot. Weil die mit bloßem Auge schwer zu erkennen sind, gibt es osmino Wi-Fi:Kostenloses WiFi : Damit finden Sie auf einer einfachen Übersichtskarte alle bekannten Gratis-Funknetzwerke. Per Augmented Reality legt die detektivische App bekannte Hotspots auch live in die Kamera-Ansicht, damit sind Ziele praktisch nicht mehr zu verfehlen. Auch ein WiFi-Manager zum Verwalten lokaler Netze und ein praktischer Geschwindigkeitstest sind mit an Bord. In Deutschland ist das Thema mit offenen WLAN-Hotspots wegen der umstrittenen Störerhaftung lange ein echtes Dilemma gewesen: Während in vielen andern EU-Staaten kaum ein Straßencafé ohne Hotspot zu finden ist, durften in Deutschland bisher nur Provider wie die Telekom offene Zugänge anbieten - das dürfte sich aber bald ändern.

Schluss mit der Internet-Wüste

Nachdem sich Deutschland beim freiem WLAN lange als europäisches Schlusslicht geriert hat, kommt langsam Bewegung in die Rechtssprechung: Das Wirtschaftsministerium will mit einem Gesetzesentwurf für offene Funk-Netze in Cafés und Hotels sorgen. Ein Grund mehr für diese App: Wenn die neuen Hotspots kommen, finden Sie die mit osmino im Handumdrehen.

Fazit zum Test der Android-App osmino Wi-Fi:Kostenloses WiFi

Mit dieser App finden Sie kostenlose WLAN-Hotspots in Deutschland und weltweit. Widgets und WiFi-Manager inklusive.

Deutschsprachig, kostenlos

(PC-Welt)