Stifte und geeignete Apps

Die besten Stifte für das iPad

16.01.2016
Von Matthias Zehden und
Mittlerweile ist Markus Schelhorn mehr als nur Journalist für Print-Medien. Seine journalistischen Kenntnisse hat er ausgebaut in Richtung redaktionelles SEO sowie Themenfindung nach SEO-Relevanz. Zudem hat er Erfahrung im Social-Media-Management. Seine Leidenschaft für Fotografie und Filmen kann er gut in seine Arbeit integrieren. Obwohl er Technik-Geek ist - "typisch Mann eben" - interessiert ihn beim Fotografieren vor allem das Nicht-technische - denn das Spannende ist, wie man mit Fotos Geschichten erzählen kann. Mehr dazu finden Sie auf seiner Website www.gut-fotografieren.de

Wacom Bamboo Stylus Solo

Wacom Bamboo Stylus bietet auch eine platzsparende Teleskopversion.
Wacom Bamboo Stylus bietet auch eine platzsparende Teleskopversion.
Foto: Wacom

Der Wacom Bamboo Stylus Solo (29,95 Euro, www.wacom.eu) liegt durch angenehme Größe und Gewicht sehr gut in Hand. Die auswechselbare Spitze ist etwas schlanker als bei den anderen Stiften, wovon man vor allem beim Schreiben profitiert. In normaler Schreibhaltung arbeitet der Bamboo präzise, durch die Metallfassung der Spitze kann man ihn jedoch nicht ganz flach ansetzen. Wacom liefert den Stift in sechs Farben. Alternativ gibt es eine platzsparende Teleskopversion und eine mit integriertem Kugelschreiber.

Jot Pro V2

Jot Pro V2 hat wohl die dünnste Eingabespitze unter allen getesteten Stiften. Deshalb würden wir für die staubigen Umgebungen eine Schutzfolie empfehlen.
Jot Pro V2 hat wohl die dünnste Eingabespitze unter allen getesteten Stiften. Deshalb würden wir für die staubigen Umgebungen eine Schutzfolie empfehlen.
Foto: Adonit

Der Clou am Jot Pro V2 von Adonit (29,95 Euro, http://adonit.net) ist die feine, federnde Metallspitze, an der per Kugelgelenk eine durchsichtige Kunststoffscheibe befestigt ist. Sie behindert die Sicht kaum, wodurch der Jot Pro V2 mit Abstand das beste Schreibgefühl aller Stifte erreicht. Selbst feine Strukturen sind kein Problem. Bei großzügigen schnellen Strichen bleibt jedoch ein mulmiges Gefühl, da die Scheibe doch härter aufsetzt als die weichen Gummispitzen. Wir konnten im Test keine Kratzer beobachten, aber in staubigen Umgebungen, wie beim Renovieren oder am Strand, würden wir eine Schutzfolie empfehlen.

Virtuoso Touch ist ein eleganter und vielseitiger Stift.
Virtuoso Touch ist ein eleganter und vielseitiger Stift.
Foto: Kensington

Ein eleganter und vielseitiger Stift ist der Virtuoso Touch Stylus & Pen von Kensington (19,95 Euro, www.kensington.com). Unter der Kappe am zweiten Ende befindet sich ein Kugelschreiber, falls man auch mal ganz konventionell auf Papier schreiben möchte. Auf dem iPad funktioniert der Stift gut, allerdings nicht ganz so sensibel wie die anderen. Ist hohe Genauigkeit gefragt, etwa beim Schreiben, muss man ihn schon ungewohnt senkrecht halten. Ohne Kuli spart man noch einmal 4 Euro.

Antidust

Antidust fällt wohl aus der Kategorie der Stifte durch seine ungewöhnliche Form aus.
Antidust fällt wohl aus der Kategorie der Stifte durch seine ungewöhnliche Form aus.
Foto: Arktis

Die Bezeichnung Stift wäre wohl für den Antidust von Coconut (7,98 Euro, www.arktis.de) etwas übertrieben. Der kleine Stöpsel wird platzsparend in der Kopfhörerbuchse geparkt. Mit ihm kann man die üblichen Elemente der iOS-Oberfläche problemlos bedienen, Schreiben ist durch die ungewohnte Haltung mit den Fingerspitzen jedoch eher unangenehm. Der Antidust eignet sich prima für den gelegentlichen Einsatz unterwegs oder für kleine Kinderhände.

Adobe Ink & Slide

Ink & Slide sind zwar für einen iPad-Stylus nicht ganz billig (rund 200€), aber liefern dafür ein bisher unerreichtes Zeichengefühl, was das iPad überhaupt zu einem ernstzunehmenden Zeichen-Werkzeug macht. Das Zusammenspiel mit den speziell auf die Hardware abgestimmten Apps und der Austausch über die Cloud ist die große Stärke. Zusammen ergibt das ein mobiles Zeichenerlebnis, das jeden Profi und anspruchsvollere Hobby-Künstler begeistert.

(Macwelt/ad)