Fitness- & Activity-Tracker

Die besten Modelle 2016

Florian beschäftigt sich mit vielen Themen rund um Technologie und Management. Daneben betätigt er sich auch in sozialen Netzen.
Gesundheit und Fitness wünscht sich wohl jeder. Deswegen zeigen wir Ihnen die besten Fitness- und Activity-Tracker des Jahres - für jeden Geldbeutel.

Fitnessbands und Activity-Tracker gehören zu den beliebtesten Wearables und lassen sich nahezu bedenkenlos verschenken - egal ob an sich selbst oder andere. Einzige Voraussetzung: Derjenige, der das Teil benutzt, sollte auch davon überzeugt sein, dass das Ganze einen Mehrwert bietet. Ist dieses Hindernis aus dem Weg geräumt, müssen Sie sich nur noch um drei Dinge Gedanken machen: Preis, Style und Typ des digitalen Fitness-Helfers.

Fitnessbands und Activity-Tracker sind nicht nur der Gesundheit förderlich, sondern eignen sich auch hervorragend als Geschenk zu jeder Gelegenheit.
Fitnessbands und Activity-Tracker sind nicht nur der Gesundheit förderlich, sondern eignen sich auch hervorragend als Geschenk zu jeder Gelegenheit.
Foto: Syda Productions - shutterstock.com

Bestenliste 2016: Die Fitness-Tracker-Top-5

Wir haben die fünf derzeit besten Devices im Bereich der Fitnessbands und Activity-Tracker herausgepickt. Bevor wir Ihnen nun Näheres über die Features der Wearables von Fitbit, Withings und Apple erzählen, stellen wir Ihnen die Top-Devices samt Preisgefüge erst einmal in aller Kürze in unserer Bildergalerie vor:

Fitbit Charge 2 im Test: Fitness-Tracker-Allround-Talent

Fitbit ist der aktuelle Marktführer, wenn es um Fitnessbands, Activity-Tracker und sonstige Gadgets für die Gesundheit geht. Und das aus gutem Grund: Das Unternehmen deckt mit seinem Produktportfolio so gut wie alle Preissegmente ab. Der Charge 2 stellt dabei einen soliden, preislich in der Mittelklasse angesiedelten, Fitness-Tracker dar, der alle Features seines erfolgreichen Vorgängers - des Charge HR - mitbringt und sie auf ein neues Level hievt.

Das müssen Sie über den Charge 2 von Fitbit wissen: Der Fitness-Tracker bietet einen Schrittzähler, einen Herzfrequenzmesser, automatisches "Exercise Tracking", Schlafüberwachung und "Relax" - eine Art Atemübungs-Feature. Das ganze Paket kommt zwar leicht klobig um die Ecke, aber immerhin lassen sich die Armbänder wechseln. Darüber hinaus ist das OLED-Display des Activity-Trackers erwähnenswert, das circa viermal so groß ist wie das des Vorgängers Charge HR und eine entsprechend erhabene Übersichtlichkeit bietet. Außerdem passen so mehr Statusinformationen auf den Startscreen.

Um schnell zwischen den einzelnen Funktionen hin- und her zu switchen, genügt ein Doppeltipp auf das Display. Für Schwimmer und Outdoor-Läufer wichtig: Der Fitbit Charge 2 ist weder für Unterwasser-Einsätze geeignet, noch hat er GPS an Bord. Letzteres Problem lässt sich nur über die Kopplung an ein Smartphone beheben.

Die zugehörige Fitbit-App, in der die gesammelten Daten des Fitness-Trackers landen, ist eine der derzeit besten auf ihrem Gebiet: Ausführliche Visualisierungen geben Auskunft über Aktivität und Schlaf, Ernährung und Wasserhaushalt. Eine großartige Motivationshilfe stellt außerdem die Funktion dar, mit Freunden in Wettbewerb treten zu können.

Apple Watch 2 im Test: Pflicht für iPhone-User

Wer im Apple-Ökosystem verwachsen ist und außerdem über ein eher flexibles Budget verfügt, für den ist die zweite Generation der Apple Watch der beste Fitness- und Activity-Tracker überhaupt. Dabei ist die Series 2-Watch von Apple in mehreren Punkten ihrer Vorgängerin deutlich überlegen: Lässt man einmal die Apps und Benachrichtigungsmöglichkeiten außen vor, sind hier vor allem die Wasserdichtigkeit, das integrierte GPS-System und die Möglichkeit zum "Schwimm-Tracking" zu nennen.

Die Activity-App der Apple Watch bietet 12 voreingestellte Trainingsszenarios - von Schwimmen über Rudern bis hin zu Radfahren und Laufen. Die angefallenen Daten verarbeitet die App zu schicken Visualisierungen und informiert Sie darüber, welche Leistungen Sie erbringen müssen, um Ihre Ziele zu erreichen. Die Möglichkeit, auf der Smartwatch von Apple auch Musik zu speichern und die Interaktionsmöglichkeiten mit Freunden runden das Apple-Watch-Fitness-Erlebnis gelungen ab.

Minuspunkte gibt es für das Preisgefüge, das relativ hoch angesetzt ist. Apple-Fanatiker oder iPhone-Besitzer fahren mit der Apple Watch dennoch am besten, schließlich übernimmt das Wearable bei Bedarf zahlreiche Smartphone-Funktionen. Wer eine Apple Watch nur als Fitness- oder Activity-Tracker nutzen möchte, sollte sich auch den Vorgänger ansehen: Die erste Apple Watch ist zwar nicht wasserdicht und hat auch kein GPS, ist mittlerweile aber günstig zu haben.

Withings Activité Steel im Test: Bester analoger Tracker

Die meisten Fitnessbands und Activity Tracker sind auf den ersten Blick als solche erkennbar. Das ist bei Withings Activité Steel anders: Die sieht stattdessen auf den ersten Blick wie eine geschmackvolle, analoge Armbanduhr aus. Erst bei näherem Hinsehen entdeckt man die kleine Anzeige auf dem Ziffernblatt, die Auskunft über die aktuellen Fitness-Ziele gibt.

Daten und Werte sind auf der Activité Steel also nicht auf den ersten Blick sichtbar. Das übernimmt stattdessen die zugehörige Smartphone-App: Hier lassen sich Ziele definieren und detaillierte Statistiken einsehen, auch eine Schlafanalyse hat der Activity-Tracker von Withings zu bieten. Im Test arbeitete die Smartwatch von Withings absolut zuverlässig und akkurat - übrigens auch im Wasser. Zumindest bis zu einer Tiefe von 50 Metern. Die Akkulaufzeit liegt nebenbei bemerkt bei circa acht Monaten.

Withings verkauft die Activité Steel bereits seit 2015. Inzwischen gibt es auch schickere Alternativen zum Silikon-Armband. Menschen die Wert auf einen klassischen (Uhren-)Look legen, dabei aber nicht auf die Features eines Activity-Trackers verzichten wollen, sollten hier zugreifen.

Fitbit Alta im Test: Activity-Tracker mit Style

Marktführer hin oder her - in Sachen "Fashion-Faktor" hat man sich bei Fitbit bislang nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Mit dem Fitness-Tracker Alta soll sich das nun ändern.

Bei den Basis-Features gibt es im Test des Fitbit Alta nichts zu meckern: Schrittzähler, Workout-Tracking, Schlafanalyse - all diese Dinge kann das dezente Fitnessband. Dank der wechselbaren Armbänder lässt sich der Activity Tracker außerdem zu so gut wie jedem Anlass tragen - ob nun Dinner-Date oder Büroalltag. Mit einem Leder- oder Metallarmband sieht der Fitbit Alta fast wie eine etwas schlankere Version des Charge 2 aus, nur ohne Herzfrequenzmesser und "Relax"-Feature. Fünf Tage Akkulaufzeit, ein OLED-Display und die Möglichkeit sich über Anrufe und Nachrichten informieren zu lassen, gehören beim Fitbit Alta aber zur Serienausstattung.

Withings Go im Test: Budget-Fitnessband

Sie wollen ein schlichtes Fitnessband, das grundlegende Funktionen zum kleinen Preis bietet? Dann dürften Sie für unter 100 Euro kaum besser fahren als mit dem Withings Go Activity Tracker. Dessen Konzept ist minimalistisch: ein E-Ink-Display informiert über Fortschritte, Trainingseinheiten werden automatisch erfasst und die Withings-App sammelt sämtliche Daten ein. Das Fitnessband selbst ist wasserdicht (bis 50 Meter) und schweißresistent.

Der günstige Fitness-Tracker von Withings erweist sich im Test als simpel, aber dennoch vielseitig einsetzbar: Wenn Sie das Fitnessband nicht am Handgelenk tragen wollen, können Sie das Wearable einfach an den Gürtel clipsen, an den Schlüssel hängen oder in die Tasche stecken. Darunter leidet zwar unter Umständen die Präzision der Aktivitäts-Erfassung, aber trotzdem schön, wenn man Optionen hat.

Die meisten anderen Activity Tracker in dieser Preisklasse verfügen weder über ein Display, noch können sie Schwimmeinheiten erfassen. Darüber hinaus verspricht das Fitnessband von Withings acht Monate Akkulaufzeit. Insbesondere für Einsteiger im Bereich der Fitness-Tracker ist der Withings Go deshalb empfehlenswert.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer US-Schwesterpublikation macworld.com.