Für Umsteiger

Die besten Linux-Spezial-Distributionen

06.01.2015
Von 
Mehr über Hermann Apfelböck erfahren Sie unter http://apfelböck.de.

Redo Backup/Clonezilla: Partitionen kopieren

Für Spezialprogramme, die komplette Festplatten und Partitionen sichern und zurückschreiben können, zahlen Sie 40 bis 50 Euro (Norton Ghost und Acronis True Image). Clonezilla und Redo Backup sind kostenlose Alternativen auf Linux-Basis:

Clonezilla, aktuell in Version 2.2.1-25, ist mit einem ISO-Image von circa 130 MB schnell bezogen und auf ein bootfähiges Medium kopiert. Das Live-System beherrscht alle verbreiteten Windows-, Mac- und Linux-Dateisysteme wie Ext[x], BTRFS, ReiserFS, XFS, JFS, FAT, NTFS, HFS+. Als Speicherort für das Image kommen interne oder externe Festplatten, USB-Sticks oder Netzwerkfreigaben in Betracht. Clonezilla ist gegenüber Redo Backup das deutlich umfangreichere Werkzeug, aber seine Bedienung mit archaischen Menüs im Textmodus eignet sich nur für erfahrene Nutzer, die mit Linux-Laufwerksbezeichnungen und Backup-Terminologie vertraut sind.

Redo Backup: Das Klon-System ist die kleine hübschere Schwester von Clonezilla. Es verzichtet auf Profi-Funktionen und richtet sich mit grafischer Oberfläche an normale Anwender.
Redo Backup: Das Klon-System ist die kleine hübschere Schwester von Clonezilla. Es verzichtet auf Profi-Funktionen und richtet sich mit grafischer Oberfläche an normale Anwender.

Das benutzerfreundlichere Redo Backup bietet zwar nur eine Teilmenge der Clonezilla-Funktionen, aber die fundamentalen Klon-Aufgaben erledigt es genauso gut, und das unter einer komfortablen Oberfläche. Da Redo den Browser Chromium, das Datenrettungs-Tool Photorec und den Partitionierer Gparted mitbringt, taugt es zugleich als allgemeines Notfallsystem. Im Zentrum steht aber wie bei Clonezilla das Klon-Tool Partclone, das beim Systemstart auch gleich automatisch geladen wird:

Nach Klick auf „Backup“ folgt die Auswahl des Quell-Laufwerks, von dem Partitionen gesichert werden sollen, danach die der zu sichernden Partition(en). Redo packt dabei komplette Linux-, Mac- oder Windows-Partitionen in eine Sicherungsdatei, die Sie später mit der Option „Restore“ zurückschreiben können. Als Zielorte für die Backup-Images kommen lokale Datenträger, aber auch Windows-Freigaben und FTP-Server in Betracht. Das Klonen kompletter Festplatten beherrscht Redo Backup allerdings nicht.

Website Redo Backup: http://redobackup.org
Website Clonezilla: http://clonezilla.org/