Vergleichstest

Die besten Leichtgewicht-Digitalkameras

26.04.2010
Von Verena Ottmann

Panasonic DMC-FX37 (Platz 10)

Panasonic DMC-FX37 im Test
Panasonic DMC-FX37 im Test

Fazit: Panasonics 10-Megapixler gefällt aus vielerlei Gründen: Die Kamera bietet einige tolle Ausstattungsmerkmale wie die intelligente Automatik oder das automatische Anpassen der Display-Helligkeit. Allerdings gibt es bei der Bildqualität auch einiges zu bemängeln. So waren die Auflösung und die Ausgangsdynamik recht niedrig.

Ausstattung: Die Kamera macht HD-Videos mit 1280 x 720 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde. Als Verwacklungsschutz kommt ein optischer Bildtabilisator zum Einsatz, der über ein bewegliches Linsensystem arbeitet. Er steht in drei Modi zur Verfügung: einer Automatik (Auto), einer kontinuierlichen Stabilisierung (Mode 1) und einer Stabilisierung beim Auslösen (Mode 2). Außerdem besitzt die Kamera diverse intelligente Optionen wie die intelligente Automatik, die Sie über die iA-Einstellung am Modusrad aktivieren. Sie wählt je nach Lichtsituation und Motiv das passende Motivprogramm beziehungsweise führt die Gesichtserkennung oder die Rote-Augen-Retusche durch.
Die Motivprogramme umfassen Besonderheiten wie Lochkamera oder Filmkorn, bei denen die Aufnahmen eine deutliche Verzeichnung zeigen respektive grobkörniger werden. Die intelligente Belichtung gleicht starke Kontraste aus, mit der Option intellig. ISO begrenzen Sie die Empfindlichkeit auf maximal ISO 400, ISO 800 oder ISO 1600. Wer seine Bilder auf einem HD-fähigen Fernseher ausgeben will, kann die Kamera über ihren Komponenten-Ausgang anschließen.

Handhabung: Wie alle Panasonic-Kameras überzeugt auch die FX37 mit ihrer kurzen Auslöseverzögerung und der schnellen Bereitschaft nach einer Aufnahme. Interessant ist das intelligente Display, dessen Helligkeit sich automatisch der Umgebungshelligkeit anpasst.

Bildqualität: Das Rauschverhalten der Kamera war bis ISO 800 befriedigend, bei ISO 200 sogar gut. Die hohe Eingangsdynamik bedeutet, dass die FX37 viele Blendenstufen einsetzt. Dafür deutet die nur befriedigende Ausgangsdynamik darauf hin, dass das Panasonic-Modell aufgrund der begrenzten Anzahl an Helligkeitsstufen Probleme mit besonders kontrastreichen Motiven haben könnte. Der Wirkungsgrad war nur ausreichend, was daran liegt, dass die FX37 zum Bildrand hin im Schnitt 20 Prozentpunkte verlor. Die Helligkeit ließ in allen drei Messbereichen um etwa 0,5 Blenden nach - ein gutes Ergebnis.

Ausführlicher Testbericht: Panasonic DMC-FX37 im Test