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Die besten Browser-Plugins für Google Chrome

Mario Zeltwanger ist Junior Portal Manager bei ChannelPartner.
Schwerpunkte? Keine - er interessiert sich vielmehr für (fast) alles, was mit IT, PC, Smartphone und Elektronik zu tun hat. Dabei geht es aber meist nicht um die Technik nur um der Technik willen, vielmehr stehen Nutzen und sinnvolle Anwendung im Vordergrund.
Whatsapp, Mail-Checker, Radio, Übersetzer, Passwörter oder das Wetter sind ein paar Beispiele für praktische Browser-Erweiterungen. PC-WELT stellt Ihnen die besten Add-ons für den beliebten Google-Browser Chrome vor.

Browser können heute weit mehr als nur Webseiteninhalte darstellen. Das beste Beispiel dafür sind die Chromebooks von Google. Auf diesen Notebooks mit dem Betriebssystem Chrome OS läuft als einzige Anwendung der Browser, alle weiteren Funktionen erfolgen im Web oder als Erweiterung. Und um genau solche Add-ons geht es im folgenden Artikel, in dem wir Ihnen die besten Browser-Erweiterungen für Google Chrome vorstellen.

Mit Add-ons holen Sie mehr aus Chrome heraus

Die Nützlichkeit von Browser-Erweiterungen ist unbestritten. Für nahezu jedes Problem gibt es ein passendes Addon-on im Google Chrome Web Store. Die kleinen Helferlein sind im Nu installiert und bieten jede Menge Vorteile. Mit Checker Plus for Gmail beispielsweise werden Sie über eintreffende E-Mails mit einer Desktop-Benachrichtigung informiert. Außerdem informiert ein Symbol rechts neben der Adresszeile über die Anzahl ungelesener Nachrichten. Sehr beliebt sind auch Download-Erweiterungen für diverse Videoportale, mit denen Sie Inhalte direkt auf Ihre Festplatte herunterladen können.

Lange Zeit war Mozillas Firefox in Sachen Add-ons die klare Nummer eins, doch das Blatt hat sich mit dem Aufstieg von Chrome zu Gunsten von Googles Browser gewendet. Lagen Anfang 2012 Google Chrome, Mozilla Firefox und Microsofts Internet Explorer mit ca. 30 Prozent noch alle nahezu gleichauf, legte Chrome einen beispiellosen Siegeszug hin und dominiert heute mit einem Anteil von über 60 Prozent den Browsermarkt (Stand November 2017). Mit dem Aufstieg von Chrome einher ging eine rasante Talfahrt der Konkurrenzprodukte von Mozilla und Microsoft, die noch auf ca. zwölf bzw. acht Prozent Marktanteil kommen. Während Microsoft seinen Internet Explorer wohl aufgegeben hat, (der inoffizielle Nachfolger ist "Edge"), hat Mozilla mit dem runderneuerten Firefox 58 zur Aufholjagd auf Google aufgerufen. In diesem Artikel konzentrieren wir uns jedoch auf Erweiterungen für Google Chrome.

Der einfache Weg zu den besten Chrome-Erweiterungen

Im Google Chrome Web Store finden Sie Tausende von Erweiterungen. Da fällt die Orientierung nicht ganz leicht. Deshalb geben wir Ihnen einige nützliche Tipps an die Hand und präsentieren die besten Erweiterungen für Ihren Browser.

Wenn Sie gezielt eine Erweiterungen suchen, nutzen Sie die Freitextsuche. Wenn Sie beispielsweise oft online bei Amazon oder Ebay einkaufen, installieren Sie einfach die entsprechende Erweiterung für diesen Shop. Genauso gehen Sie bei Ihrem bevorzugtem E-Mail-Dienst, Cloud-Speicher-Dienst etc. vor. Hilfreich sind des Weiteren die Kategorien, die Sie auf der Startseite des Chrome Web Stores finden. Weil die Auswahl teilweise auch darin noch gewaltig ist, orientieren Sie sich einfach an der Beliebtheit, also an der Anzahl der Downloads und an der Bewertung durch andere Nutzer. Alle Hersteller arbeiten mit einem System von null bis zu fünf Sternen für eine Top-Bewertung.

Chrome-Plugins für Kommunikation, Mail und den Büroalltag

Pocket heißt zwar nicht mehr wie früher "Read it later", der Dienst übernimmt aber noch die gleiche Aufgabe: nämlich das Sammeln von Webinhalten fürs spätere Lesen.
Pocket heißt zwar nicht mehr wie früher "Read it later", der Dienst übernimmt aber noch die gleiche Aufgabe: nämlich das Sammeln von Webinhalten fürs spätere Lesen.

Praktisch sind die zahlreichen Mailchecker. Sie zeigen hinter der Adresszeile gleich, ob und wie viele neue Nachrichten Sie haben, ohne dass Sie Ihr Mailprogramm starten oder sich im Webmailer erst anmelden müssten. Diese Add-ons stehen für einzelne Provider wie GMX, Web.de , Gmail oder Outlook zur Verfügung. Gmail-Nutzer, die wissen möchten, ob der Nachrichten-Empfänger die E-Mail gelesen hat sollten einen Blick auf Mailtrack für Gmail und Inbox werfen. Ähnlich wie bei Whatsapp werden gelesen E-Mails mit zwei Häkchen gekennzeichnet.

Für Whatsapp-Nutzer äußerst nützlich ist WhatsChrome Extension. Print Edit und und Print Friendly & PDF helfen beispielsweise dabei, Webinhalte und -seiten vor dem Drucken zu bearbeiten oder im PDF-Format zu speichern. Bewährt haben sich auch Fireshot und Awesome Screenshot zum Speichern und Verarbeiten von Webseiteninhalten. Der Evernote Web Clipper vereinfacht die Handhabung des gleichnamigen Notizendienstes. Und wer Office nicht installieren möchte, kann mit Office Online von Microsoft ganz einfach Dokumente in Chrome bearbeiten. 50 GB kostenlosen Cloud-Speicher gibt es bei Mega.

Google Translate übersetzt Webseiten aus fremden Sprachen ins Deutsche (oder umgekehrt), und wer häufig auf Englisch kommuniziert, kann seine Texte mit Grammarly sprachlich aufpolieren. Praktisch ist außerdem die Möglichkeit, Webinhalte zu sammeln und dann später zu lesen wie zum Beispiel mit Save to Pocket . Voraussetzung für die Nutzung des Dienstes ist eine Registrierung (Anmeldung mit Google-Konto möglich). Übrigens: Die Sammelfunktion beschränkt sich keineswegs auf Text, sondern umfasst sämtliche Seiteninhalte und Videos. Möchten Sie Texte lieber auf Ihrem E-Book-Reader von Amazon lesen, nutzen Sie die App Push to Kindle oder Send to Kindle. Die Add-ons Epubreader und Readium ermöglichen es, in Chrome, E-Books im Browser am PC zu lesen. Wer oft Begriffe im Online-Lexikon von Wikipedia nachschlägt, der erhält mit Wikipedia Search sofortigen Zugriff.