Best of Open Source 2011

Die beste Software für Anwendungsentwicklung

25.09.2011
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Der Video-Wizard hat alle Bewegtbildinhalte der IDG Business Media GmbH unter seiner Fuchtel. Er befüllt die Redaktionssysteme, filmt, schneidet und sieht zu, dass in den Videogalerien stets spannende Themen zu finden sind. Wer will, kann ihn auch im Web 2.0 antreffen, unter anderem bei Facebook und Twitter.

Git

Git
Git

Git hat das einst populäre CVS abgelöst (Concurrent Versions System). Ursprünglich für die Quellcode-Verwaltung des Linux-Kernels entwickelt, ist die freie Software Git inzwischen der beste Freund vieler Programmierer in Sachen verteilte Versionsverwaltung. Positiv hervorzuheben ist der schnelle Zugriff auf die Dateihistorie sowie die Möglichkeit, sehr schnell neue Entwicklungszweige (branching) hervorzubringen und diese auch wieder zu verschmelzen (merging).

Bei Git gibt es keinen zentralen Server. Jeder Benutzer besitzt eine lokale Kopie des gesamten Repositories, inklusive der Versionsgeschichte (history). So können die meisten Aktionen lokal und ohne Netzwerkzugriff ausgeführt werden. Es wird nicht zwischen lokalen Entwicklungszweigen und Entwicklungszweigen entfernter Repositories unterschieden. Obwohl es keinen technischen Unterschied zwischen verschiedenen Repositories gibt, gilt die Kopie, auf die von einer Projekt-Homepage aus verwiesen wird, häufig als das „offizielle Repository”.

Die Popularität von Git wird durch Hosting-Unternehmen wie GitHub noch verstärkt. Dort lagern mittlerweile knapp drei Millionen Git-Repositories, wo Nutzer Code austauschen können.