IT-Studenten haben gewählt

Die beliebtesten Arbeitgeber in Europa 2010

28.10.2010
Große Namen und starke Produkte beeindrucken den europäischen IT-Nachwuchs am meisten.

Bei der Wahl der beliebtesten Arbeitgeber hievten mehr als 85.000 Informatikstudenten aus 24 Ländern erneut den Internet-Konzern Google auf den ersten Platz, Microsoft und Apple komplettieren das Spitzentrio. Überhaupt scheinen US-amerikanische IT-Unternehmen ein gutes Image unter Europas Studenten zu haben, belegen sie unter den Wunschfirmen doch die ersten zehn Plätze. Deutschlands größter Softwarehersteller SAP schaffte es auf Platz elf, weitere deutsche Arbeitgeber wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, der TÜV Rheinland und die Software AG finden sich erst zwischen Platz 20 und 30.

Lieber Sicherheit als Innovation

Das Berliner Institut für Personal-Marketing Trendence hat die Studenten auch zu ihren Erwartungen rund um den Berufsstart befragt. Demnach legen sie vor allem Wert auf anspruchsvolle Aufgaben und freundliche Kollegen. Jobsicherheit ist für sie wichtiger als die Innovationskraft eines Unternehmens. Am schlechtesten ist die Stimmung unter den griechischen IT-Studenten: Sie rechnen mit einer halbjährlichen Jobsuche, und 60 Prozent von ihnen glauben, dass sie an der Universität nicht das gelernt haben, was der Arbeitsmarkt verlangt. Nahezu alle befragten griechischen Studenten machen sich Sorgen um ihre Karriereperspektiven, während dies nur bei 38 Prozent der deutschen Befragten der Fall ist. Dementsprechend niedrig setzen die Griechen auch ihr Einstiegsgehalt an (17.400 Euro). Aber auch in Ländern wie Spanien oder Italien rechnen die Befragten nur mit einem anfänglichen Jahresgehalt von 22.000 Euro. Zum Vergleich: Die deutschen Informatiker siedeln ihr Einstiegsgehalt bei jährlich 42.000 Euro an. Mehr erwarten nur die Kommilitonen in Norwegen und der Schweiz (je 48.000 Euro) sowie in Dänemark (52.000 Euro).

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