Gartner-Prognose

Die 10 Outsourcing-Trends der Zukunft

18.07.2011
Von 
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Compliance und Datenschutz im Fokus

4. Cloud: Gartner definiert Cloud Computing als eine Methode, bei der mit Hilfe von Internettechnologien hochgradig skalierbare IT-Ressourcen für eine große Anzahl von Kunden "as a Service" bereitgestellt werden. Das verändert den Umgang von Anbieter und Anwender, so die Analysten. Käufer von Cloud Computing interessieren sich weniger dafür, wie Services implementiert oder gehostet werden. Sie wollen vor allem wissen, welche Services sie bekommen können.

5. Intelligente Technologien: Nach Jahren der Investition und Entwicklung diverser Anwendungen sind viele Entscheider mit ihrer IT noch immer unzufrieden. Grund: Sinn der IT ist zunehmend, Unternehmen bei Geschäftsentscheidungen zu unterstützen. Das stärkt die Nachfrage Business Intelligence (BI) und Analyse-Tools.

6. Sicherheit und Privacy: Der Trend zur Hyperdigitalisierung bringt es mit sich, dass immer mehr persönliche Daten im Netz kursieren. Für Unternehmen heißt das zweierlei: Sie müssen einerseits gegenüber Verbrauchern und andererseits gegenüber dem Gesetzgeber klarstellen, dass sie für Sicherheit und Schutz der Privatsphäre sorgen. Entscheider müssen sich mit immer neuen Compliance-Vorgaben auseinandersetzen.

7. Baukasten statt Fertigbau: Gartner spricht von der "Componentisation" der IT. Das heißt: IT-Systeme bestehen aus einzelnen Elementen, die in anderen Zusammenhängen wieder- oder weiterverwendet werden können. Das Internet liefert Plattformen, auf denen der einzelne Anwender vorgefertigte oder vorkompilierte IT-Komponenten selbst konfigurieren.

8. Harter Wettbewerb: Outsourcing-Verträge laufen immer kürzer, weil Unternehmen ständig auf der Suche nach einem noch günstigeren Anbieter sind.