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Deutsche Phonoindustrie plant Internet-Filter

23.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Information des Münchner Fördervereins Informationstechnologie und Gesellschaft e.V. (Fitug) will die deutsche Phonoindustrie ausländische Internet-Adressen mit urheberrechtswidrigen Inhalten in eine Sperrliste aufnehmen lassen, um so die Verbreitung digitaler Raubkopien einzudämmen. Über ein sogenanntes "Rights Protection System" sollen demnach alle deutschen ISPs (Internet-Service-Provider) verhindern, dass ihre Kunden von Deutschland aus auf gesperrte Internet-Adressen zugreifen können. Der Fitug hält dieses Konzept in jeder Hinsicht für problematisch und fordert die Internet-Wirtschaft auf, von einer Mitwirkung abzusehen. Weitere Informationen finden Interessierte in einer ausführlichen Pressemitteilung.