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Destatis: Mehr PCs und Handys in deutschen Haushalten

06.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nimmt die Nutzung von Gütern und Dienstleistungen des Informations- und Kommunikationssektors durch die privaten Haushalte in Deutschland weiter deutlich zu. Demnach verfügten im Januar 2002 bereits 57 Prozent aller prviaten Haushalte (ohne Selbstständige und Landwirte) über einen PC im Vergleich zu 40 Prozent im Januar 1998 und 47 Prozent Anfang des Jahres 2000. Dabei gibt es keine nennenswerte "Digital Divide" zwischen West und Ost - in den alten Ländern liegt die PC-Durchdringung bei 58, auf dem Gebiet der früheren DDR bei 54 Prozent.

Auch Handys haben sich inzwischen auf breiter Front durchgesetzt: Anfang 2002 waren sie laut Destatis bereits in sieben von zehn Haushalten vorhanden. 1998 war noch nicht einmal in jedem zehnten Haushalt ein Mobiltelefon zu finden, bereits Anfang 2001 lag die Verbreitung aber bei 57 Prozent. Der Ausstattungsgrad ist hier in West und Ost gleich hoch.

Innerhalb unterschiedlicher Haushaltsformen haben die Bundesstatistiker deutliche Unterschiede bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationsmedien ausgemacht. In Single-Haushalten fand sich Anfang 2002 nur bei 37 Prozent ein Rechner, bei Alleinerziehenden sowie Paaren mit Kindern lag die PC-Verbreitung dagegen bei 73 und 90 Prozent (was auf eine verstärkte Nutzung als Spielgerät schließen lässt). Single-Haushalte besitzen demnach auch nur zu 54 Prozent ein Handy, während Paare und Alleinerziehende mit Kindern bereits zu 87 und 81 Prozent mobil telefonieren. (tc)