DTS-Datenkassen für den Einzelhandel und die Gastronomie:

Der Mikro macht den Master

06.10.1978

LUDWIGSBURG (de) - Die mechanischen Kassen sterben aus, weil ihnen - nach dem Gesetz des Marktes - elektronische Datenkassen den Garaus machen.

Auf dem Sektor Computerkassen mischt hierzulande seit 1976 ein "Newcomer" mit, der einen potenten amerikanischen Hersteller im Kreuz hat: Die DTS Datenkassen und Terminalsysteme GmbH, Tamm bei Ludwigsburg. Das Unternehmen vertreibt in der Bundesrepublik die Produkte der Data Terminal Systeme (Maynard/Massachusetts) - nach eigenen Angaben mit 69 000 Installationen zweitgrößter Datenkassen-Hersteller der Welt.

Das Konzept der USA ist offensichtlich goldrichtig: Soviel Intelligenz wie möglich in der Kassenzone, komplizierte Aufgaben für den Computer. Dazu bedient sich DTS der Mikroprozessoren-Technik: Kern der alleinstehenden Datenkasse DTS 400 ist eine mit CCD-MOS-Bausteinen bestückte Rockwell-Platine, die eine Kapazität von mehr als 16 000 Adressfeldern hat. Sie können als Kassierer-, Hauptwarengruppen-, Festwert- oder Zahlungswege-Speicher genutzt und aktiviert werden. Bis zu 30 Einzelkassen lassen sich zu einem Verbundsystem (DTS-Bezeichnung: Inter Register Communication-System) zusammenschließen, wobei jede beliebige Kasse die Master-Funktion übernehmen kann.

Ein IRC-System kostet je nach Ausbaustufe zwischen 10 000 und 20 000 Mark.

Informationen: DTS Datenkassen und Terminal Systeme, Asperger Straße 10, 7146 Tamm bei Ludwigsburg