25 Jahre Windows

Der lange Reifeprozess

01.11.2010
Von 
Jürgen Hill ist Chefreporter Future Technologies bei der COMPUTERWOCHE. Thematisch befasst sich der studierte Diplom-Journalist und Informatiker derzeit mit aktuellen IT-Trendthemen wie KI, Quantencomputing, Digital Twins, IoT, Digitalisierung etc. Zudem verfügt er über einen langjährigen Background im Bereich Communications mit all seinen Facetten (TK, Mobile, LAN, WAN). 

1995: NT wird erwachsen

Stabil und kompatibel zu Windows 95 sollte die NT-Version 3.51 sein.
Stabil und kompatibel zu Windows 95 sollte die NT-Version 3.51 sein.
Foto: winhistory.de

Parallel zur Windows-95-Entwicklung reifte NT. Im September 1994 war NT 3.5 fertig. Ziel war eine bessere Kompatibilität mit den Windows-95-Programmen, die die Verbreitung der NT-Reihe fördern sollte. Allerdings hatten sich etliche Fehler eingeschlichen, so dass diese Version bereits nach acht Monaten durch NT 3.51 abgelöst wurde. Familienzuwachs gab es ferner in Form des BackOffice Servers, der als Vorgängerversion des späteren Small Business Server betrachtet werden kann.

1996: Vorstoß in die Unternehmens-IT

Mit Windows NT 4.0 reift die Profi-Variante entscheidend.
Mit Windows NT 4.0 reift die Profi-Variante entscheidend.
Foto: winhistory.de

Insgesamt hatten die NT-3.5-Versionen nur einen kurzen Lebenszyklus. Schon im August 1996 folgte NT 4.0 , das als letztes Windows-Betriebssystem die Namenserweitung "NT" trug. Optisch war das Look and Feel stark an Windows 95 angelehnt. Mit NT 4.0 baute der Konzern zudem seine Server-Reiher weiter aus: Mit Server, Terminal Server, Enterprise Edition und Small Business Server gelang es Microsoft, sich in der Unternehmens-IT etablieren. Diese Bestrebungen untermauerte die Company mit ergänzenden Server-Produkten wie im Juni 1996 mit der ersten Version von Exchange 4.0 als Nachfolger von MS Mail 3.5. Weitere Server-Software waren beispielsweise der Internet Information Server oder SQL.