Auftragsbearbeitung mit CAD-System:

"Der Denkweise des Konstrukteurs anpassen"

24.09.1976

"In der zukünftigen Gestaltung des Prozesses der Leistungserstellung müssen die Funktionsbereiche 'Produktionsentwicklung' und 'Produktion' einer integrierten Betrachtungsweise unterzogen werden", glaubt Dr.-Ing. H.-W. Butz, Ferd. Rüesch AG, St. GaIlen/Schweiz. Das treffe in besonderem Maße für kleinere Unternehmen zu. Bei der Schweizer Maschinenfabrik lieferte - so Butz - eine gründliche Analyse des Konstruktionsbereiches die Ansatzpunkte für ein umfassendes Rationalisierungskonzept.

Eine der notwendigen Maßnahmen, die sich anbieten, ist die Einführung von CAD (Computer Aided Design). Dazu Butz: "Der hohe Programmieraufwand bedingt eine eingehende Untersuchung der notwendigen Elemente, die jedoch der Denk- und Arbeitsweise des Konstrukteurs anzupassen sind." Als oberstes Gebot gelte, daß einmal getätigte Eingaben ständig verfügbar sein müssen, so daß Mehrfach-Eingaben unterbleiben: "Gewisse Kompromisse lassen sich nicht vermeiden."

Entsprechend den Rüesch-Unternehmenszielen wurde eine Integration von Konstruktion und Produktion zumindest teilweise realisiert. Das Schaubild (rechts) enthält einen Vergleich zwischen der Auftragsbearbeitung mit und ohne CAD-System. de