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Der Chef von 3Dfx sagt adieu

08.10.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Überraschend hat der 3Dfx-Chef Greg Ballard seinen Abschied von der Grafikchip-Firma genommen. Sein Rücktritt, der ab Ende Oktober wirksam wird, folgt unmittelbar auf die vor kurzem bekanntgegebenen finanziellen Verluste. Für das letzte Geschäftsquartal, das im Juli zu Ende ging, verzeichnete der Chiphersteller ein Minus von 11,5 Millionen Dollar, woraufhin der Aktienkurs empfindlich nachgab. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte 3Dfx noch einen Gewinn von neun Millionen Dollar ausgewiesen. Ballard scheint ferner die Konsequenzen aus dem vermasselten Geschäft mit den großen PC-Herstellern zu ziehen. Im Gegensatz zu Mitbewerbern wie Nvidia und ATI Technology war es 3Dfx zuletzt nicht mehr gelungen, größere Deals an Land zu ziehen.