IT-Strategie

Der Bauplan für die SOA

16.10.2008
Von 
Wolfgang Herrmann ist Editorial Manager CIO Magazin bei IDG Business Media. Zuvor war er unter anderem Deputy Editorial Director der IDG-Publikationen COMPUTERWOCHE und CIO und Chefredakteur der Schwesterpublikation TecChannel.

Gesucht: Die SOA-Definition

Eine breit akzeptierte Definition des Begriffs SOA gibt es nicht. Die IBM-Mitarbeiter Norbert Bieberstein, Sanjay Bose, Marc Fiammante, Keith Jones und Rawn Shah geben eine Business-orientierte Erklärung: "Eine Service-orientierte Architektur ist ein Framework für die Integration von Geschäftsprozessen und unterstützender IT-Infrastruktur in Form von sicheren, standardisierten Komponenten - Services -, die sich wiederverwenden und kombinieren lassen, um wechselnde Geschäftsanforderungen abzubilden."

Technisch orientierte Autoren beschreiben SOA oft lediglich als "unternehmensweite IT-Architektur, die lose Kopplung, Wiederverwendung und Interoperabilität zwischen Systemen unterstützt".

Das Business Application Research Center (Barc) verwendet eine Definition des Wirtschaftsinformatikers Hans Robert Hansen: "Die SOA ist eine Form der verteilten Informationsarchitektur. Charakteristisch sind das Ankündigen, Auffinden und dynamische Aufrufen von Diensten. Diese sind anwendungsnah und in sich geschlossen."

Mehr zum Thema im CW-Experten-Blog SOA meets BPM.