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Defektes Intel-Modul lässt Toshibas Laptops heiß laufen

20.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein kaputtes Intel-Modul führt zur Überhitzung von Notebooks, worauf diese sich automatisch ausschalten und nicht mehr in Betrieb genommen werden können. Betroffen sind bislang die Toshiba-Modelle "Satellite 4100" und wahrscheinlich auch "Tectra 8000" sowie einige Modelle anderer Anbieter mit Intels 400-Megahertz-Pentium-II- und Celeron-Prozessoren. Bislang haben nur die Japaner das Problem bestätigt. Intel stellt nach eigenen Angaben einen kostenlosen Bug-Fix zur Verfügung.

Der Defekt befindet sich in dem "MMC-1"Modul, einer dem Motherboard ähnlichen Karte, auf der der Prozessor und einige Hilfschips installiert sind. Das Modul lässt zu viel Abhitze, die durch den Prozessor generiert wird, in das Notebook dringen, woraufhin sich das Gerät abschaltet. Ein Intel-Sprecher bestätigte das Problem, erklärte jedoch, es seien weniger als ein Prozent aller mobilen Pentium-II- und Celeron-Auslieferungen betroffen.