DBV-Winterthur ist den IT-Kostentreibern auf der Spur

06.04.2006
Der Versicherungskonzern setzt "Anafee" von Catenic für die Leistungsverrechnung ein.

Um die Nutzung der IT-seitig bereitgestellten Produkte und Services besser planen, verfolgen und verrechnen zu können, hat die in Wiesbaden ansässige Versicherungsgruppe DBV-Winterthur die Controlling-Lösung Anafee von Catenic an das vorhandene SAP-Kostenrechnungs-System angebunden. Damit sollen sich die Aufwände für erbrachte IT-Leistungen verständlich und verursachergerecht abrechnen lassen. Gleichzeitig hofft das Assekuranzunternehmen, auf diese Weise die Kostentreiber in der IT identifizieren und die Anwender zu einem sparsamen Umgang mit den IT-Ressourcen motivieren zu können.

Projektsteckbrief

Gemeinsam mit der Catenic AG, Bad Tölz, hat die DBV-Winterthur ein Konzept zur Abbildung der IT-Kosten auf einzelne IT-Produkte und -Services erstellt. Insgesamt wurden etwa 65 IT-Produkte aus dem vorhandenen Katalog als relevant identifiziert - angefangen von einfachen Vorprodukten wie "Serverbetrieb" oder "Wartung und Support" bis hin zu komplexen Endprodukten wie "Nutzung eines Personalverwaltungs-Systems".

Wie der Softwareanbieter erläutert, bildet dieses Konzept die Grundlage für ein automatisiertes IT-Finanz-Management. Es umfasse die Kalkulation der IT-Produktkosten, die zentrale Planung des Budgets und der Abgabemengen sowie die automatische Leistungsmessung und Verrechnung.

Verknüpfte Prozesse

Wie Catenic ergänzt, erlaubt Anafee die Simulation unterschiedlicher Geschäftsszenarien. Ein auch für Laien bedienbares Web-Portal liefere leicht verständliche Standard-Reports für Abrechnungen und Kostenanalysen. Durch die direkte Verknüpfung von Budgetierungs- und Abrechnungsprozess sei es möglich, Plan- und Ist-Abweichungen rechtzeitig zu analysieren. (qua)