Datenbanker verkennen den Markt

25.07.1997

LONDON (IDG) - Die Objekttechnologie könnte sich wesentlich besser durchsetzen, wenn es Datenbankanbieter verstünden, ihre Produkte effektiver in Szene zu setzen. Dieser Ansicht ist das englische Marktforschungsinstitut Ovum aus London. Den Analysten zufolge positionieren Anbieter von objektrelationalen Datenbanken ihre Produkte bisher für eine zu begrenzte Abnehmerschaft. Die Objekttechnologie eigne sich jedoch nicht nur für spezielle Bereiche, sondern auch für den Einsatz in "gewöhnlichen" Unternehmen. Alles in allem 120 objektrelationale Features böten die momentan fünf führenden Datenbanken Oracle, Informix, IBM DB/2, SQL Server und Sybase. Mit objektrelationalen Datenbanken lassen sich Daten unterschiedlichster Art speichern und Informationen effektiver verwalten als mit herkömmlichen relatioalen Lösungen.