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Video-Interview: „Daten Management für das intelligente Unternehmen“

Daten automatisiert bereitstellen

29.03.2018
Innovationen nicht nur im Labor entwickeln, sondern wirtschaftlich nutzbar machen – diese Herausforderung stand im Mittelpunkt der Hamburger IT-Strategietage 2018. Um sie zu bewältigen, müssten Firmen zuvorderst der IT wie auch den Fachbereichen den schnellen und einfachen Zugang zu Daten ermöglichen, stellte Dirk Häußermann von SAP auf der Konferenz heraus.

Auf der nächsten Innovationsstufe - "The Next Level of Innovation", wie das diesjährige Motto der Hamburger IT Strategietage lautete - verstehen Unternehmen es zunehmend, digitale Geschäftsmodelle nicht nur am Reißbrett zu entwickeln, sondern auch erfolgreich am Markt und bei den Kunden zu etablieren. Doch welche Strategien sind geeignet, um dieses Ziel zu erreichen oder sich ihm zumindest zu nähern?

Für Dirk Häußermann, Head of Database and Data Management MEE bei SAP, ist klar: Innovationen bringen wenig, wenn sie als Silos außerhalb der Kern-IT laufen. "Produkte und Services beruhen dann schlicht auf einer wenig belastbaren Datengrundlage, was zu steigenden Betriebskosten und Risiken führen kann", so der SAP-Experte am Rande der Veranstaltung.

Alle Daten in die eigene Welt hineinbringen

Dabei seien Daten heute der Rohstoff, um neue Produkte zu entwickeln, Prozesse zu verbessern sowie neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. "Kann ein Unternehmen mit den großen Datenvolumina und der Datenvielfalt nicht gut umgehen, erwachsen daraus unmittelbar Wettbewerbsnachteile: Wichtige Informationen bleiben ungenutzt, Auswertungen oder Prognosen werden fehlerhaft."

„Kann ein Unternehmen mit den großen Datenvolumina und der Datenvielfalt nicht gut umgehen, erwachsen daraus unmittelbar Wettbewerbsnachteile.“
„Kann ein Unternehmen mit den großen Datenvolumina und der Datenvielfalt nicht gut umgehen, erwachsen daraus unmittelbar Wettbewerbsnachteile.“

Innovation und Daten dürften nicht isoliert betrachtet werden und sollten deshalb gemeinsamer Bestandteil einer umfassenden ERP- und Plattformstrategie sein. Dazu gehöre in einem ersten Schritt, zu den bestehenden Daten aus Kernsystemen wie ERP oder CRM, auch ganz neue Datenbereiche in die eigene Welt hineinzubringen - von IOT- und Social Media-Daten bis hin zu Geodaten oder Bildern. "Die Herausforderung ist, alle Daten so bereit zu stellen, dass im Grunde jede Abteilung des Unternehmens und jede Applikation sie automatisiert verwenden kann - auch wenn die Datenquellen außerhalb in verteilten Systemen liegen", so Häußermann.

Erfahren Sie im Video-Interview mit Dirk Häußermann mehr über das Daten-Management im intelligenten Unternehmen.

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