Object Storage

Das Schweizer Taschenmesser des Storage

22.12.2020
Anzeige  Für den Erfolg digitaler Geschäftsmodelle sind die effiziente Speicherung sehr großer Datenmengen in Verbindung mit einem intelligenten, rechtskonformen Datenmanagement unverzichtbar. Möglich ist das mit hochmodernen Objektspeichersystemen, die damit einen strategischen Baustein in der Storage-Pyramide darstellen.

Daten sind als strategisches Asset in der digitalen Geschäftswelt von hoher Bedeutung. Eine wichtige Voraussetzung, um digitale Geschäftsmodelle voranzutreiben, ist ein intelligentes, ganzheitliches und Compliance-konformes Datenmanagement - Stichwort Data Governance. Das gilt umso mehr, weil die Datenmenge nach wie vor exponentiell steigt, vor allem dank des rasanten Wachstums unstrukturierter Daten.

Moderne Object-Storage-Systeme wie die Hitachi Content Platform (HCP) verwalten Daten zentral, einheitlich und sicher unabhängig von ihrem Speicherort.
Moderne Object-Storage-Systeme wie die Hitachi Content Platform (HCP) verwalten Daten zentral, einheitlich und sicher unabhängig von ihrem Speicherort.
Foto: Alexander Supertramp - shutterstock.com

Storagekosten runter, Skalierbarkeit rauf

Was die Datenspeicherung und die Datenverwaltung angeht, stehen CIOs und Datcenter-Verantwortliche vor einem Spagat. Sie müssen in Bezug auf die Storage-Systeme vorhandene Restriktionen bei der Skalierung überwinden und gleichzeitig die Speicherkosten senken, trotz angespannter IT-Budgets.

Hier kommt die Objektspeicher-Technologie ins Spiel. Moderne Object-Storage-Systeme wie die Hitachi Content Platform (HCP) verwalten Daten zentral, einheitlich und sicher unabhängig von ihrem Speicherort - ob on-premises im eigenen Rechenzentrum, in einer Private Cloud, in der Public Cloud oder in der Cloud eines IT-Providers - und verschlüsseln und synchronisieren sie automatisch.

Unerschöpfliche Einsatzmöglichkeiten

Dank ihrer Scale-out-Fähigkeiten lassen sich Objektspeicher nahezu unbegrenzt skalieren und wachsen so problemlos mit den steigenden Anforderungen der Unternehmen in Bezug auf die Datenspeicherung mit. Sie eignen sich besonders

  • für den Einsatz in einer komplexen, heterogenen IT-Infrastruktur mit verteilter Datenverwaltung;

  • für Workloads, in die laufend große Mengen unstrukturierter Daten einfließen, etwa aus einer Vielzahl von IoT-Geräten und -Anwendungen;

  • für die Langzeitarchivierung großer Datenmengen;

  • für die Verwaltung von Daten aus digitalen Geschäftsmodellen mit KI- und Machine-Learning-Technologien, deren Volumen rasant anschwillt.

Die Möglichkeiten sind damit längst nicht ausgeschöpft. Mit Objektspeichern lassen sich auch Snapshots und Replikationskopien einer produktiven Storage-Umgebung sichern sowie Backup/Recovery- und Disaster-Recovery-Szenarien umsetzen. Sie können zudem als Extended Data Lakes für das Offloading genutzt werden, um Big-Data-Anwendungen zu entlasten, ebenso wie für DataOps-Projekte.

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Speicherplatz sparen, TCO senken

Wegen ihrer zahlreichen Vorteile und Einsatzmöglichkeiten werden Objektspeicher häufig als das "Schweizer Taschenmesser" des Storage bezeichnet und sind somit ein wichtiger Bestandteil in der Storage-Pyramide. Der Trend geht inzwischen dahin, Big-Data-Workloads oder Applikationen zunehmend vom NAS auf Objektspeicher zu verlagern, die damit zur primären Speicher- und Archivierungsebene werden.

Bei alldem sind die Kosten für Object Storage im Vergleich zu anderen Speichertechnologien deutlich geringer und man kommt im Schnitt mit 40 Prozent weniger Speicherplatz aus. Alles zusammen wirkt sich positiv auf die Total Cost of Ownership (TCO) aus. Möglich ist das, weil Objektspeicher die Komplexität reduzieren. Jede Datei wird als Objekt mit einer einzigartigen Objekt-ID versehen und durch Metadaten beschrieben sowie in einem flachen Adressraum gespeichert.

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