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Das Internet verstärkt die Virengefahr

24.03.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) –Computerviren und Trojanische Pferde stellen eine zunehmende Gefahr dar. Das erklärte der Leiter des Referats für technische Risikoanalyse und –abwehr beim Bundesamt für Sicherheit der Informationstechnik (BSI), Frank W. Felzmann, in Bonn. Früher blieben Viren auf einen geographischen Bereich beschränkt, jetzt ermögliche das Internet eine blitzschnelle Verbreitung. Neben der oft mangelnden Sorgfalt der Anwender seien vor allem die Hard- und Softwareanbieter – allen voran der Branchenführer Microsoft – Schuld an der wachsenden Verbreitung. Hersteller würden bei der Entwicklung ihrer Produkte diese Gefährdung nicht beachten. Als Beispiel nannte er die Makro-Viren, die bereits seit Mitte 1995 bekannt seien und zuerst in Winword auftraten.