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Das CeBIT-Thema 2010 lautet "Connected Worlds"

22.07.2009
Von 
Heinrich Vaske ist Editorial Director von COMPUTERWOCHE, CIO und CSO sowie Chefredakteur der europäischen B2B-Marken von IDG. Er kümmert sich um die inhaltliche Ausrichtung der Medienmarken - im Web und in den Print-Titeln. 

Straffere Hallenplanung

Angesprochen auf die aktuelle Wirtschaftskrise und mögliche Hallenschließungen sagte Raue, im Vorfeld der letzten CeBIT sei das Management insofern kalt erwischt worden, als dass die Buchungen zum Jahresende 2008 unerwartet abrupt nachgelassen hätten. Da aber das ganze Messegelände bereits verplant gewesen sei, habe es in einigen Hallen größere Lücken gegeben, die anschließend "abgeschottet" werden mussten. Die CeBIT 2010 werde deshalb rund um die Ost- und Mittelachse des Geländes "straffer geplant", mit der Option auf Wachstum. Weitgehend offen ist noch, was in den "20er Hallen" stattfindet: Laut Raue werden sie auch in Betrieb sein, allerdings wohl nicht als klassische Ausstellungsfläche, sondern für Veranstaltungen diverser Art, beispielsweise Firmen- oder Privatkunden-Events.

Raue betonte, die Messe werde insgesamt nicht kleiner als 2009, alle wichtigen Hersteller hätten ihr Interesse deutlich bekundet - sogar einige von denen, die zuletzt nicht mehr in Hannover gesichtet wurden. Es sei zu erkennen, dass die Akzeptanz von Hausmessen der großen Player etwas erlahme, weil die Hersteller damit nur Kontakt zur vorhandenen Klientel aufnehmen und kaum Neugeschäft machen könnten. Deshalb sei die CeBIT als Plattform um Geschäfte zu machen, für das Networking innerhalb der Branche und um sich von der besten Seite zu zeigen, attraktiver denn je. (hv)