Entwicklerversion angeschaut

Das bringt Android 11

23.04.2020
Von Andreas Hitzig

Ein erstes Fazit

Zusammenfassend waren wir mit der Stabilität der ersten Entwickler-Preview recht zufrieden: Vom Surfen übers Streamen bis hin zu ausgewählten Spielen hat alles in unseren Tests meist problemlos funktioniert. Trotz allem empfehlen wir, erst mit Freigabe des OTA-Updates in den Test einzusteigen. Dies ermöglicht Ihnen bei Problemen oder Nichtgefallen einen einfachen Weg zurück auf das aktuelle Release und die Standard-Updates.

Wie üblich dürfen wir gespannt sein, welche Funktionen am Ende im Final Release landen werden. Denn die können sich, so die Erfahrung der letzten Jahre, von den Previews zur offiziellen Version immer noch ändern.

Alternatives erstes Kennenlernen

Für alle, die kein unterstütztes Pixel-Smartphone besitzen oder dieses nicht in einen instabilen Zustand versetzen möchten, gibt es trotz allem die Möglichkeit, Android 11 direkt kennenzulernen. Dazu steht Ihnen über die kostenlose Entwicklungsumgebung Android Studio ein Emulator zur Verfügung.

Innerhalb Android Studios haben Sie verschiedene virtuelle Pixel- Smartphones mit installiertem Android 11 zur Auswahl. Mit diesen können Sie bereits vorhandene Funktionen gefahrlos testen.
Innerhalb Android Studios haben Sie verschiedene virtuelle Pixel- Smartphones mit installiertem Android 11 zur Auswahl. Mit diesen können Sie bereits vorhandene Funktionen gefahrlos testen.

Nachdem Sie die Software heruntergeladen und installiert haben, rufen Sie das Menü „Configure / SDK Manager“ auf und wählen aus „SDK Platforms“ den Eintrag „Android R Preview“ aus. Die neuen Komponenten werden heruntergeladen und installiert. Legen Sie anschließend über „Configure / AVD Manager“ eine neue virtuelle Umgebung für Android R an. Beim ersten Aufruf werden die benötigten Dateien – rund 1,1 GB – heruntergeladen und installiert. Danach können Sie Ihr erstes virtuelles Android-R-Smartphone anlegen und die neue Umgebung in aller Ruhe testen. (PC-Welt)