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DAK entwickelt E-Learning-Programm zum Thema Sicherheit

20.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) qualifiziert rund 15 000 Beschäftigte zum Thema IT-Sicherheit. Ziel der DAK ist eine Sicherheitskultur im Unternehmen zu schaffen. Zur besseren Durchsetzung wurde in der Hamburger Zentrale die Stelle des IT-Sicherheitsbeauftragten mit DAK-weiter Verantwortung für die Informationssicherheit eingerichtet.

Anfang 2005 führte die IT-Abteilung der Krankenkasse bundesweit das eigens für die DAK entwickelte E-Learning-Programm "IT-Sicherheit" ein. Der Vorteil den das Unternehmen im Einsatz von Online-Training sieht, ist der schnelle Transfer zwischen dem Gelernten und den alltäglichen Arbeitsaufgaben. Mitarbeiter können ihre Hemmschwelle bei Wissenslücken durch selbstständiges und flexibles Lernen abbauen.

Mitarbeiter lernen, wie gefährdet Informationen im Alltag sind und wie sie diese durch ihr Verhalten besser schützen können. Dank integrierter Aufgaben am Ende eines jeden Kapitels wird der Wissenstand des Lerners überprüft und mit Hilfe eines Zertifizierungstools von Digital Spirit aus Berlin dokumentiert. Mitarbeitern steht ein Zeitkontingent zur Verfügung, um während der Dienstzeit freiwillig zu lernen. Dieses Angebot wurde bis Mitte Mai von 5000 Mitarbeitern genutzt.

Die TÜV Secure IT aus Köln hat das Schulungsprogramm qualitätssichernd sowie im Hinblick auf Grundlagen für Informationssicherheit begleitet. Konzeption und Umsetzung des Programms erfolgte in erster Linie durch die Firma Comonfour aus Nürnberg sowie durch Digital Spirit. Interessierte Mitarbeiter können das Programm als Lern-CD-ROM bestellen und zum Studium am privaten PC nützen. (hk)