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D21: Am Neuen Markt wird alles wieder gut

29.12.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Initiative D21 glaubt weiter an die New Economy in Deutschland. Der Vorsitzende Erwin Staudt - im Hauptberuf Geschäftsführer bei IBM Deutschland - erklärte gestern in Berlin: "Wir sehen einerseits die wachsende Nachfrage im gesamten Markt und andererseits neue Produkte und Kunden der jungen Internet-Firmen. Deswegen sind wir zuversichtlich, dass die Dotcoms ihren Platz in der New Economy in Deutschland behaupten werden." Für die Informationsgesellschaft hierzulande brauche man den Neuen Markt.

Seinen Optimismus begründete Staudt mit dem anhaltenden Internet-Boom - Ende des Jahres werde es 20 Millionen Nutzer geben -, den nach wie vor guten Wachstumsaussichten für Internet-Firmen sowie der steigenden Zahl von Informatik-Studenten. "Heute sind wir eine IT-Nation im Aufbruch", so Staudt weiter. Der deutsche E-Commerce-Markt wachse im Schnitt um 150 Prozent pro Jahr, für 2002 sei mit einem Umsatzvolumen von knapp 95 Milliarden Mark zu rechnen.