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Cybercrimes sind weiter auf dem Vormarsch

09.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Zahl der Cyber-Verbrechen in den USA ist im Laufe des letzten Jahres dramatisch angestiegen und wächst weiter. So wurden beispielsweise dem Software-Entwicklungsinstitut der Carnegie Mellon University, das amerikaweit kriminelle Aktivitäten im Web verfolgt, im vergangenen Jahr über 21.000 Vorfälle gemeldet. Dies waren mehr als doppelt so viele wie noch 1999. Allein im ersten Quartal dieses Jahres wurden dort bereits über 7000 Rechtsverstöße registriert. Auch die US-Online-Beschwerdezentrale Internet Fraud Complaint Center (IFCC) verzeichnete von Mai bis Anfang November 2000 mit mehr als 20.000 Betrugsfällen eine deutliche Zunahme von Delikten. Die Beschwerdeliste umfasst neben betrügerischer Geschäftsabwicklung vor allem Kreditkartenmissbrauch und Viren-Attacken. Knapp zwei Drittel der Vorwürfe richteten sich den Angaben zufolge gegen Online-Auktionsseiten, auf denen besonders gern betrogen wird.