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CSC steigert Profit um 20 Prozent

05.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-amerikanische IT-Dienstleister Computer Services Corp. (CSC) konnte im Ende Dezember abgelaufenen dritten Geschäftsquartal seinen Gewinn trotz sinkender Einnahmen um 21 Prozent steigern: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kletterte der Nettoprofit von 87,1 Millionen Dollar oder 51 Cent pro Aktie auf 105,7 Millionen Dollar beziehungsweise 61 Cent je Anteil. Dem Unternehmen aus El Segundo, Kalifornien, gelang es damit, die eigenen Schätzungen und die durchschnittliche Prognose der Wall Street um einen Cent pro Aktie zu übertreffen. Der Umsatz sank gegenüber dem Vergleichsquartal 2001 um 3,5 Prozent auf 2,79 Milliarden Dollar. Damit blieb CSC außerdem hinter den Erwartungen der Analysten zurück, die laut Umfrage von Thomson First Call im Schnitt mit Einnahmen von 2,9 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Der IT-Dienstleister litt nach eigenen Angaben unter der schwachen Nachfrage von

Unternehmenskunden, insbesondere in den USA. Das Geschäft mit US-Behörden sowie im Bereich Outsourcing-Services bezeichnete CEO Van Honeycut jedoch als stabil.

Für das laufende vierte Berichtsquartal erwarten die Kalifornier einen Gewinn von etwa 95 Cent pro Aktie. Der Umsatz soll allerdings voraussichtlich um zwei bis vier Prozent unter den 3,05 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal liegen, Einnahmen von der kürzlich übernommenen Dyncorp (Computerwoche online berichtete) ausgeklammert. Für das kommende Geschäftsjahr stellt CSC rund 14,5 Milliarden Dollar Umsatz, das entspricht einem Zuwachs von rund 25 Prozent im Jahresvergleich. (mb)