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CSC: Gewinnrückgang trotz Umsatzsteigerung

02.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die gestiegene Nachfrage nach Outsourcing-Services ermöglichte es dem IT-Dienstleister Computer Sciences Corp., im zweiten Finanzquartal (Ende: 28. September) seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um elf Prozent zu steigern. Die Einnahmen kletterten von 2,5 Milliarden auf 2,8 Milliarden Dollar. Der Reingewinn lag mit 68,2 Millionen Dollar oder 40 Cent pro Aktie jedoch 37,5 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals. Damals erwirtschafteten die Kalifornier noch einen Profit von 109 Millionen Dollar oder 64 Cent je Anteil. Dennoch gelang es CSC, die Erwartungen der Analysten zu übertreffen. Diese hatten laut First Call/Thomson im Schnitt für die Monate Juli, August und September mit einem Profit von 37 Cent je Anteil gerechnet.

Laut Firmenchef Van Honeycut trugen die Outsourcing-Dienste fast zur Hälfte zu den erwirtschafteten Umsätze bei und zeichneten zusammen mit Finanzdienstleistungen primär für die Umsatzsteigerung verantwortlich. Gleichzeitig verursachten zwei große - aber unrentable - Outsourcing-Verträge und der starke Einbruch im Beratungsgeschäfts den hohen Gewinnrückgang. Für das laufende Geschäftsquartal erwartet CSC, dass der Nettogewinn je Aktie zwischen 40 und 50 Cent betragen werde. Die Analysten rechnen im Schnitt mit einem Profit von 51 Cent je Anteil.