Schnelltest-Profile jetzt anlegbar

Corona-Warn-App 2.2 verfügbar

13.05.2021
Von 
Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Die Corona-Warn-App ist in der Version 2.2 verfügbar und bringt wieder neue Funktionen mit. Die Details.

Im Apple App Store ist die Corona-Warn-App 2.2.1 hier erhältlich. Die neue Version für Android dürfte in Kürze dann hier im Google Play Store folgen, derzeit findet sich derzeit noch dort die Version 2.1.x.

Die Nutzer erhalten jetzt die Corona-Warn-App 2.2
Die Nutzer erhalten jetzt die Corona-Warn-App 2.2
Foto: Coronawarn.app

Ab der Version 2.2(.x) dürfen in der offiziellen deutschen Corona-Warn-App nun auch Schnelltest-Profile angelegt werden. Außerdem gibt es eine weitere Neuerung, die den Entwicklern bei der Verbesserung der App hilft. Es können nämlich nun auch Fehlerberichte übermittelt werden, wenn dem Nutzer ein Bug in der App auffällt.

Schnelltest-Profil anlegen - so funktioniert es

Die Erstellung von Schnelltest-Profilen ist für Nutzer dann praktisch, wenn sie einen Schnelltest bei einem teilnehmenden Partner machen wollen, der kein eigenes Terminbuchungssystem anbietet, über das Termine zu einem solchen Schnelltest vereinbart werden können. Dazu können die Nutzer ihre persönlichen Daten in der Corona-Warn-App speichern und einen QR-Code generieren. Dieser QR-Code kann dann bei dem Schnelltest-Anbieter eingescannt werden und beschleunigt damit den Registrierungsprozess direkt vor Ort.

Bei der Erstellung eines Schnelltest-Profils muss der Nutzer unter anderem seinen Namen, Adresse und Kontaktdaten hinterlegen. Aus diesen Daten generiert die App dann einen QR-Code, der bei dem Schnellteststellen eingescannt wird, wobei für den Abgleich der Daten noch ein Personalausweis vorgezeigt werden muss. Aus Datenschutzgründen existiert jedes Schnelltest-Profil nur auf dem lokalen Gerät und kann auch jederzeit vom Nutzer entfernt werden.

Fehlerberichte können in der App erstellt werden

Als weitere Neuerung können in der Corona-Warn-App nun auch Fehlerprotokolle erstellt werden. Wenn ein Nutzer auf einen Bug stößt, kann so ein Fehlerprotokoll den Entwicklern bei der Behebung des Problems helfen. Im Fehlerprotokoll werden die einzelnen technischen Schritte und Ereignisse im Ablauf der App aufgezeichnet und an den technischen Support des Robert-Koch-Instituts (RKI) gesendet.

Es bringt aber nichts, die Fehlerprotokolle einfach so an den technischen Support zu übermitteln, weil diese nicht berücksichtigt werden. Vielmehr sollte der technische Support zunächst kontaktiert werden und man den Fehlerbericht erst dann übermitteln, wenn man dazu aufgefordert wird. Dazu findet sich in der Corona-Warn-App unter "App-Informationen" der neue Punkt "Fehlerberichte". Ausdrücklich betont wird, dass alle schützenswerten Informationen der Nutzer (Kontakt-Tagebücher, Check-Ins) anonymisiert übertragen werden und sich über den Fehlerbericht selbst auch nicht die Identität der Nutzers ermitteln lässt.

Der technische Support ist über die kostenfreie Nummer 0800 7540001 oder die Mail-Adresse corona-warn-app.opensource@sap.com erreichbar. Technisch fortgeschrittenere Nutzer können sich über Github hier für die iOS-App und hier für die Android-App mit dem technischen Support in Verbindung setzen.

Corona-Warn-App 2.x wird immer weiter verbessert

Seit der Version 2.1 können der Corona-Warn-App auch die Schnelltest-Ergebnisse hinzugefügt werden , wie wir auch berichteten.Mit der Version 2.0 hatte die Corona-Warn-App das QR-Code Check-In-System für Eventregistrierungen erhalten.

(PC-Welt)