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Cornings Nettoverlust geht deutlich zurück

23.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der weltgrößte Glasfaserkabel-Hersteller Corning konnte dank steigender Umsätze seinen Nettoverlust im Schlussquartal 2003 deutlich verringern. Wie das Unternehmen aus Corning, New York, bekannt gab, sank der Fehlbetrag gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 709 Millionen auf 29 Millionen Dollar oder zwei (60) Cent pro Aktie. Mit Sonderaufwendungen in Höhe von 81 Millionen Dollar wurde das aktuelle Ergebnis jedoch deutlich weniger belastet als im Vergleichsquartal 2002.

Die Einnahmen stiegen im Jahresvergleich um elf Prozent von 736 Millionen auf 820 Millionen Dollar. Damit gelang es Corning, die eigenen Vorgaben und die mittlere Prognose der Analysten zu übertreffen. Diese hatten laut Umfrage von Thomson First Cal im Schnitt mit einem Umsatz von 756 Millionen Dollar gerechnet. Mit einem Pro-forma-Gewinn von vier Cent pro Aktie entsprach der Konzern außerdem den Erwartungen der Wall Street.

Corning profitierte im Berichtszeitraum erneut von der starken Nachfrage nach seinen LCD-Bildschirmen. Der Bereich wuchs gegenüber dem vorangegangenen dritten Quartal um 39 Prozent, gleichzeitig wurde der Ausstoß an LCD-Glas (für Flüssigkristallbildschirme) um über 20 Prozent erhöht.

Im laufenden ersten Quartal 2004 erwartet Corning einen Pro-forma-Gewinn von vier bis fünf Cent je Aktie. Die Einnahmen sollen zwischen 770 Millionen und 830 Millionen Dollar liegen. (mb)