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Corels Sparmaßnahmen scheinen zu wirken

28.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die gebeutelte Softwareschmiede Corel hat in ihrem dritten Geschäftsquartal mit 10,7 Millionen Dollar oder 15 Cent je Aktie einen geringeren Verlust ausgewiesen, als an der Wallstreet erwartet worden war. Die Prognosen der Analysten lag im statistischen Mittel bei einem Defizit von 28 Cent pro Anteilschein. Im Vergleichsquartal des Vorjahres verbuchte das kanadische Unternehmen allerdings noch einen Profit von 17,6 Millionen Dollar oder 26 Cent je Aktie. Der Umsatz der Softwerker blieb gegenüber dem zweiten Quartal des laufenden Jahres mit 36,4 Millionen Dollar annähernd konstant, lag jedoch um rund 50 Prozent unter den Einnahmen des Vorjahres.

Corels Finanzchef John Blaine zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: "Unser drittes Quartal beweist, dass unser Restrukturierungsplan bereits Früchte trägt." Die Kanadier hatten Anfang September Entlassungen von 139 Mitarbeitern angekündigt, um Kosten von 40 Millionen Dollar einzusparen (Computerwoche.de berichtete).