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Corel darf dank neuer Finanzierung aufatmen - vorerst

20.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das in finanzielle Schieflage geratene kanadische Softwarehaus Corel Corp. hat wieder Perspektiven: Es hat einen komplexen Aktienverkaufs-Deal mit einem ungenannten institutionellen Investor unter Dach und Fach gebracht (mit der Hilfe von Whale Securities, das für die Vermittlung mir 226 000 Aktienoptionen belohnt wird). Corel erhält damit die Möglichkeit, im Laufe der kommenden zwei Jahre schrittweise bis zu 14,7 Millionen eigene Aktien zu verkaufen. Auf Basis des aktuellen Kurses würde dies einer Summe von 56 Millionen Dollar entsprechen. Corels Finanzchef John Blaine erklärte dazu: "Das ist mehr eine Kreditlinie im Hintergrund, auf die wir bei Bedarf zurückgreifen können, und weniger eine kurzfristige Finanzspritze." Beobachter vermuten, das kanadische Unternehmen verfüge derzeit über weniger als 17 Millionen Dollar Bargeldreserven. Klarheit schafft allerdings erst die

Veröffentlichung der nächsten Quartalsbilanz am 27. September.