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Computerworld-Umfrage: Höhere Kosten für Microsoft-Produkte in Unternehmen

27.11.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – In den vergangenen Jahren erhöhte die Gates-Company ihre Listenpreise nicht mehr. Einer Umfrage der Zeitschrift "Computerworld" zufolge müssen dennoch viele große Firmen wegen veränderter Lizenzverträge mehr Geld für Microsoft-Software auf den Tisch legen. Im letzten Jahr stellte der Softwareriese zum Beispiel sein Preismodell von "Concurrent User" auf "Per-User" um. Beim "Concurrent User"-Modell können sich mehrere Benutzer eine Lizenz teilen. Berechnungsgrundlage ist die Anzahl der Anwender, die eine Software gleichzeitig verwenden. Wird "Per-User" abgerechnet, müssen die Firmen für jeden Anwender, der irgendwann mal mit der Software arbeitet, eine eigene Lizenz erwerben. In der Computerworld-Umfrage erklärten 34 Prozent der IT-Entscheider, daß sie von dieser Umstellung betroffen seien. Für die meisten bedeutete dies höhere Kosten.