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Computerbauer stärken Itanium den Rücken

26.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eine Reihe von Computerherstellern hat sich zu einer Gruppe zusammengefunden, um den von bröckelnder Nachfrage bedrohten Itanium-Chip weiter zu unterstützen. Um das Kundeninteresse an dem Prozessor wieder zu stärken, will die Organisation die Entwicklung von entsprechend angepasster Software vorantreiben.

Neben Intel und Hewlett Packard (HP), den Ziehvätern des Chips, zählen Unisys, SGI, NEC, Fujitsu, Hitachi und Bull zur Itanium Solutions Alliance. Die Firmen bekräftigten, sie würden weiter auf den für das High-End-Computing entworfenen Prozessor setzen.

Größere Akzeptanz bei den Kunden finden derzeit allerdings Standard-x86-Prozessoren von Intel oder AMD. Als Konsequenz hatte der PC-Direktanbieter Dell erst vor kurzem angekündigt, er werde mangels Nachfrage künftig keine Rechner mehr mit Intels 64-Bit-CPU Itanium anbieten. In den Server-Systemen der nächsten Generation sollen stattdessen Intel-Prozessoren vom Typ Xeon verwendet werden (siehe auch:"Dell verabschiedet sich von Intels Itanium"). (mb)