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Compaq stößt Platinenfabrik in Schottland ab

28.02.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der texanische PC-Hersteller Compaq Computer wird seine letzte verbleibende Platinenfabrik, die sich im schottischen Ayr befindet, an Jabil Circuit verkaufen. Der in St. Petersburg, Florida, ansässige Hersteller Jabil wird die komplette Produktionsstätte sowie rund 240 Compaq-Mitarbeiter übernehmen. Die übrigen 430 Angestellten sollen die Möglichkeit erhalten, zu Compaqs Server-Fabrik im schottischen Erskine zu wechseln. Finanzielle Details des Deals wurden nicht veröffentlicht. Im Rahmen der Vereinbarung hat Compaq sich bereit erklärt, für drei Jahre Motherboards von Jabil zu beziehen.

Mit der Auslagerung der Platinenfertigung will Compaq seine Herstellungskosten reduzieren und sich künftig verstärkt auf seine Server-Produktion in Europa konzentrieren. Der Fokus liege nun auf komplexeren Aktivitäten wie der Konfigurierung von Highend-Maschinen, hieß es. Auch andere Computerhersteller wie IBM und Hewlett-Packard haben in den vergangenen Monaten angekündigt, große Teile ihrer Fertigung auslagern zu wollen (Computerwoche online berichtete). (ka)